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Ökonomie der Fürsorge

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Tim Jackson, Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.)

Hardcover, gebunden

480 Seiten

28 €

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Constanze Klaue

Drama

Deutschland 2025

Ab 3. April 2025 im Kino!

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Kultur : Konkrete Poesie

Auf Facebook ist ein neues Spiel in Mode: Bastel dir ein Album-Cover. Der Erfinder ist bis heute unbekannt, dem Spaß tut das keinen Abbruch. Versuchen Sie es selbst

Zum Kommentar-Bereich

Das Spiel besteht aus fünf einfachen Schritten:

Bandnamen finden
Nehmen Sie einfach den Titel eines zufällig generierten Wikipedia-Artikels. (Im Navigationsmenü von Wikipedia lautet der unterste Eintrag „Zufällige Artikel“. Beim Klick werden Zufallsartikel generiert.)

Albumtitel erstellen
Nehmen Sie die letzten vier oder fünf Wörter des letzten Zitates auf einer Seite für zufällige Zitate.

Jetzt das Coverbild
Nehmen Sie das Bild, das erscheint, wenn Du auf dieses Flickr-Tool klickst, das zufällige Bilder ohne Copyright-Beschränkungen generiert.

Zu guter Letzt: Schön machen
Arrangieren Sie Ihr Band-Logo und den Titel Ihres Albums mithilfe von Photoshop, Paint oder welche Graphik-Software Sie auch immer haben, zu einem optisch ansprechenden Ganzen. Und poste das Ergebnis als Kommentar des Flickr-Fotos und schon bist Du fertig!

Das Lustige an der Sache ist, zu sehen, welch schöne Verbindungen von Bild und Text durch den Zufall geschaffen werden können und sich vorzustellen, welche Art von Musik diese Band, die man gerade geschaffen hat, wohl machen könnte. Man könnte sogar einen imaginären Blog für sie einrichten. Unzählige Facebook-Gruppen, sind dem Spiel bereits verfallen und es scheint auch schon eine wirkliche Band aus dem Spiel ins Leben gerufen worden zu sein. In den allermeisten Fällen wecken die Ergebnisse allerdings zugegebenermaßen Post-Rock-Assoziationen.

Hier vier Beispiele, erstellt in jeweils etwa fünf Minuten:

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Passer Passer Piger (oben links)

Die gewollt obskuren Franzosen Passer Passer Piger ziehen nicht mehr so viele Leute wie zu Zeiten ihrer heute legendären Kingstoner Show 1996 im Peel. Ähnlich wie bei dem Konzert der Stone Roses in Spike Island behaupten mehr Leute, dort gewesen zu sein, als überhaupt in den Club hineinpassen.

Bamburgse Zuwe (oben rechts)
Die sonderbaren Schweden ziehen auch auf ihrem neuen Album "Somebody to Divide It With" mit ihrer schrägen, zugleich aber auch verschmusten Mischung aus Afro-Twee, indogermanischem Reggae und billigem Britpop alle Register und schaffen einen Sound, der so süß ist, dass einem beim Hören die Zähne wegfaulen.

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Daylight in your Eyes (links oben)
Mit ihrem neuen Projekt kehren die Krautrock-New-Ager Daylight in your Eyes zu ihren erfolgreichen Avantgarde-Wurzeln zurück. Dessen ungeachtet haben einige Blogger mit besonders guten Ohren bereits darauf hingewiesen, dass "That`s What`s Wrong with It" rückwärts abgespielt, stark dem Soundtrack von Beverly Hills Cop vs Kindergarten Cop 3 ähnelt.

Pari passu (oben rechts)
Als die mit der Stimme einer Dämonin ausgestattete Sängerin "Amy" ihren Namen offiziell in ironische Anführungszeichen setzen ließ, war dies kein Werbegang für die Promotion ihres zweiten, auf ihr erfolgreiches Debüt "I am Ashlee Simpson: Watch me Yiff". In Zeiten, in denen sich von Bat From Lashes bis zu Beyoncé jeder irgendein verrücktes Alter-Ego zulegt, war dies vielmehr ein vielsagendes und interessantes Statement in Sachen Autorschaft und Identität.(Alle Bilder: Flickr)

So, Sie sind an der Reihe! Posten Sie Ihr selbst produziertes Albumcover in unserem Medien Das ist ganz einfach: In unserer Community registrieren, Blogbeitrag erstellen, und am Ende ein Kreuzchen bei "Medien" machen.

Übersetzung: Holger Hutt

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