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Politik : Folter durch die CIA

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Die geheimen Foltermethoden der CIA ist der Titel eines Films, der schon vor einiger Zeit auf 3SAT gelaufen ist und mich sehr erschüttert hat.

www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/153933/index.html

Die ersten schockierenden Berichte über Abu Ghraib erweckten den Eindruck, es handle sich - wie die amerikanische Regierung behauptet - um perverse Entgleisungen. Immer mehr verstärkten sich aber die Beweise, dass es sich dabei um seitJahrzehnten bewährte Foltermethoden der CIA. handelt.

Im Text zum Film heißt es: „Die Suche nach den Wurzeln dieser geheimen Foltermethoden führt weiter zurück in die Vergangenheit. Anfang der 1950er-Jahre wurden einige Techniken von der CIA unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen in einer Villa in Kronberg bei Frankfurt erprobt. Dabei wurde der Tod von Versuchspersonen, vornehmlich Überläufern aus dem Ostblock, wissentlich in Kauf genommen. Lernte die CIA ihre Foltertechniken sogar von SS-Schergen und KZ-Ärzten?“

KUBARK – ist der Titel des geheimen Foltermanuals der CIA, das aus den Ergebnissen der „Forschungen“ der CIA entwickelt wurde und – so vermuten die Filmautoren – bis in den Irak nach Abu Gharaib und anderswo seine Anwendungen gefunden hat.

Heute abend wird auf ARTE ein weiterer preisgekrönter Film zum Thema gesendet:

Sein Titel: Folter made in USA.

Im Ankündigungstext heißt es: „Der investigative Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin beschäftigt sich mit der Frage, ob Mitglieder der Bush-Regierung wegen "Kriegsverbrechen" vor Gericht gebracht werden können. Zu Wort kommen hochkarätige Zeugen, darunter General Ricardo Sanchez, der ehemalige Kommandeur der Multinationalen Streitkräfte im Irak (der sich zum ersten Mal vor einer Kamera äußert), Larry Wilkerson, unter Colin Powell Stabschef im amerikanischen Außenministerium, Matthew Waxman, ehemaliger Berater von Condoleezza Rice im Weißen Haus, Alberto Mora, ehemaliger Marinekonsul, und Michael Scheuer, Begründer des Konzepts der "extraordinary renditions" der CIA (Überstellung von Terrorverdächtigen zum Verhör in Länder, die es mit dem Genfer Abkommen nicht so genau nehmen). Gezeigt wird auch bislang unveröffentlichtes Archivmaterial mit Aufzeichnungen der parlamentarischen Anhörungen, die zwischen 2004 und 2008 durchgeführt wurden, insbesondere vom Streitkräfteausschuss des Senats.“

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.