Ausgabe 41/2020 vom 08.10.2020 : Tatort Polizei
Rechte Netzwerke, Rassismus, Hetze: Wer schützt uns vor dieser Staatsgewalt?
Wochenthema

Neutral gibt es nicht
Ist sie noch eine demokratische Institution – oder ist sie schon Instrument nationaler Identität?
„Gefährlicher Korpsgeist“
Martina Renner erklärt, warum eine Demokratisierung der Sicherheitsbehörden nur von außen angestoßen werden kann
Politik
Von Grund auf Panne
Am Anfang des millionenschweren Andreas-Scheuer-Skandals stand wieder einmal die Devise „Privat vor Staat“
Der Leviathan taumelt nicht
Zahlreiche politische Anführer haben sich mit dem Virus infiziert. Ihre Macht und ihr Ansehen schwächt das nicht zwangsläufig

Schwierige Kiste
Christine Strobl ist CDU-Mitglied und tritt bald als Programmdirektorin der ARD an
Kultur

Friedrich, der Große
Kapitalist, früher Feminist, Kommunist und fast Öko-Sozialist. Engels wird 200 Jahre alt. Was wäre der Marxismus ohne ihn?
Schöner Arbeiten zu Hause? Nicht für jeden
Ein Recht auf Heimarbeit muss gesetzlich verankert sein. Freiwillige Vereinbarungen mit den Unternehmen nützen am Ende nur dem Kapital

Theater zocken
Das Theaterkollektiv machina eX nutzt Online-Kommunikation und Gaming für seine Inszenierungen: Das Publikum sitzt am Laptop und interagiert dort
Alltag
Anwältin der Gerechtigkeit
Nasrin Sotoudeh ist Menschenrechtsverteidigerin und Frauenrechtlerin. Dafür sitzt sie im Iran in Haft
Gendersterne für die Amtsstuben
Seit im Duden drei Seiten über geschlechtergerechte Sprache zu finden sind, glühen beim Verlag die Leitungen

Motivwechsel
Alea Horst ist Hochzeitsfotografin, gleichzeitig reist sie in Krisengebiete und dokumentiert humanitäre Abgründe. Auf Facebook postet sie Bilder aus Lesbos
Buchmesse
Hans im Unglück
Michael Kleeberg hat mit „Glücksritter“ eine Liebeserklärung an seinen Vater geschrieben

„Was willst’n du Zoni hier?“
Alexander Kühne fragt sich in der Romanfortsetzung „Kummer im Westen“, ob sein Held ein besserer Mensch wird
Vitales Archiv
Die Dichterin Anne Carson spricht in „Irdischer Durst“ zu uns aus weiter Ferne mitten ins Herz der Gegenwart