In Kooperation mit Bundeskunsthalle

So alt wie die Republik

Die Bundeskunsthalle, ist ein Ort der Kunst, Kultur und Wissenschaft. Im Zentrum des Programms steht die Kunst aller Epochen. Erklärtes Ziel ist es, den Blick nicht nur auf die westliche Kultur zu richten, sondern eine globale Perspektive aufzuzeigen

So alt wie die Republik

Simon Vogel, 2022 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

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Die Letzten ihrer Art - Handwerk und Beruf im Wandel

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Bundeskunsthalle

03. Dezember - 02. April 2023

Veranstaltungsort: Bundeskunsthalle, Bonn

In Kooperation mit Bundeskunsthalle

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Das Engagement für eine breite kulturelle Teilhabe im Sinne eines umfassenden Inklusions- und Integrationsbegriffs spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Dies spiegelt sich im künstlerischen Programm ebenso wie in den begleitenden Veranstaltungen, die Diskussionen, Lesungen und Vorträge, aber auch Führungen und Workshops umfassen.

Die Bundeskunsthalle hat durch ihre vielfältigen Kooperationen ein internationales Netzwerk zu Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen aufgebaut und zugleich ganz unterschiedliche Publikumskreise erschlossen, mit denen stets der Dialog gesucht wird. Aufgabe der Bundeskunsthalle ist es, mit ihren Ausstellungen und Veranstaltungen national wie international ein Schaufenster für jenen offenen Kulturbegriff zu sein, der für die Identität der Bundesrepublik Deutschland von zentraler Bedeutung ist.

Die Idee einer Bundeskunsthalle ist so alt wie die Republik selbst und die Diskussion über die Ausgestaltung ihrer Hauptstadt. Doch während Bonn 1949 um seine politische Zukunft noch bangen musste – erst am 3. November 1949 fand die entscheidende Abstimmung im Deutschen Bundestag statt, hatte das Projekt Bundeskunsthalle bereits seine erste Lobby. Wie die Zeitung General-Anzeiger am 17. Oktober 1949 berichtete, haben 120 geladene Künstler die Möglichkeit der Errichtung einer Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn diskutiert. Nach vierzig Jahren zähen Ringens um Gestalt, Standort und Funktion eines solchen Hauses legte Bundeskanzler Helmut Kohl am 17. Oktober 1989 den Grundstein für die von Gustav Peichl entworfene Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland.

Am 17. Juni 1992 wurde das Haus eröffnet. Die Konzeption der Bundeskunsthalle war völlig neu. Es gab kein institutionelles Vorbild für ein solches symbolisches, künstlerisches Zentrum eines bedeutenden Nationalstaats, das einzig und allein für Wechselausstellungen und hochkarätige Veranstaltungen geschaffen wurde.

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