In Kooperation mit GRASSI | Museum für Angewandte Kunst

Forschungsprojekt: „Speculative Futures“

„Speculative Futures“ erforscht, wie spekulatives Design Reststoffe aus der Landwirtschaft für eine biobasierte Wertschöpfung nutzbar machen kann. Durch Workshops und neue Methoden werden alternative Material- und Produktkonzepte entwickelt

„Ubu Chair“ (aus recycelten Textilien) von Anton & Dennis Teeuw, Gorinchem (NL)
„Ubu Chair“ (aus recycelten Textilien) von Anton & Dennis Teeuw, Gorinchem (NL)

Foto: Anton & Dennis Teeuw

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Zukünfte

Zukünfte

Sonderausstellung

GRASSI | Museum für Angewandte Kunst

Johannisplatz 5-11 (Leipzig)

Bis zum 24. August 2025!

Hintergrund

Das vom Fraunhofer-Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design« geförderte Forschungsprojekt »Speculative Futures. Spekulatives Design als Impulsgeber für eine biobasierte Wertschöpfung« wird in Kooperation mit dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst in Leipzig im Rahmen der Ausstellung »ZUKÜNFTE: Material und Design von Morgen« (11/24-08/25) durchgeführt. Das Projekt geht der Frage nach, wie spekulatives Design das transformative Potenzial von Reststoffen und Abfällen aus der landwirtschaftlichen Produktion für das Zukunftsfeld der biobasierten Wertschöpfung nutzbar machen kann.

Projektbeschreibung

In den letzten Jahren halten zunehmend Ansätze des spekulativen Designs Einzug in die Zukunftsforschung. Sie bieten in Zeiten einer modernen Wissensgesellschaft ein neues Medium der Kommunikation und Werkzeug für produktive Zukunftsdiskurse. Vor diesem Hintergrund geht das Forschungsprojekt der Frage nach, wie spekulatives Design das transformative Potenzial von Reststoffen aus der landwirtschaftlichen Produktion für das Zukunftsfeld der biobasierten Wertschöpfung nutzbar machen können. Ziel ist es, im Rahmen von methodisch angeleiteten Design-Workshops mit Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Design ungenutzte Ressourcen zu erkennen, Rezepturen für alternative Material- und Produktkonzepte zu entwickeln und damit Zukunftswissen für die biobasierte Wertschöpfung zu erschließen.

Leistungen

Das Projektvorhaben verfolgt bei der Bergung von Zukunftswissen zwei Strategien: Zum einen soll der Design-Prozess selbst Untersuchungsgegenstand sein, um Elemente des Design-Prozesses für die Zukunftsforschung methodisch zu erschließen. So könnten bestehende Zukunftsmethoden wie Zukunftsszenarien oder Zukunftsvisionen um visuelle Tools erweitert werden oder den Ausgangspunkt für neue methodische Ansätze bilden. Zum anderen sollen interpretative Methoden entwickelt werden, um den Sinngehalt von spekulativen Design-Objekten für die zielgerichtete Nutzung in partizipativen Prozessen zu erschließen.

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