In Kooperation mit Kröner Verlag

Waldsterben: Die Lage ist ernst

„Die Wälder in Deutschland sind gefährdet: Trockenheit, Extremwetterereignisse und Schädlingsbefall machen vor allem den industriell gezüchteten Fichten-Monokulturen zu schaffen. Doch allmählich geht der Trend zur naturnahen Forstwirtschaft.“

„Sterbender Wald“: Ein Schild von Walter Trefz, das keinen Zweifel lässt
„Sterbender Wald“: Ein Schild von Walter Trefz, das keinen Zweifel lässt

Foto: Bernhard Wagner

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Der Walder vom Schwarzwald

Der Walder vom Schwarzwald

Annette Maria Rieger

Halbleinen mit Lesebändchen

221 Seiten

€ 25,-

In Kooperation mit Kröner Verlag

Der Walder vom Schwarzwald

Von 2018 bis 2020 hat Deutschland drei aufeinanderfolgende Dürrejahre erlebt. Der Borkenkäfer hat Zehntausende Hektar deutscher Fichtenbestände vernichtet. Waldbrände in Brandenburg trieben Rauchschwaden zeitweilig bis nach Berlin-Mitte. Die Situation hat eine Debatte über die Zukunft des Waldes ausgelöst.“ – nationalgeographic.de

„Der ewige Patient“

„Unser Wald ist also immer noch schwer krank. Heute wie damals ist eine Mischung aus natürlichen und menschlichen Einflüssen dafür verantwortlich. Dazu zählen die Pflanzung falscher Baumarten, die vielerorts noch vorherrschenden Monokulturen, die unverändert hohen Belastungen mit Luftschadstoffen aus Verkehr und Landwirtschaft sowie der unbestreitbare Klimawandel. Damit der Wald eine Chance hat, sich auf diese Veränderungen einzustellen und nicht wieder auf das Sterbebett zurück zu sinken, müssen wir diese Belastungen entschieden reduzieren.“ – nabu.de

Wie geht es dem Wald?

„Ziemlich düster sieht die Lage für die Riesen im Wald aus: für Bäume, die älter als 60 Jahre sind. 53 Prozent der Fichten in dieser Altersgruppe haben nach dem Bericht deutliche Nadel- und Laubverluste in der Krone, auch 45 Prozent der Eichen und sogar 51 Prozent der Buchen. Aber auch bei den jüngeren Bäumen zeige sich ein negativer Trend, so die Waldschadenserhebung 2022. Bei Buche, Eiche und anderen Laubbäumen immerhin ist die Absterberate zuletzt gesunken. Das gilt auch für eine eher anspruchslose Waldbewohnerin: die Kiefer.“ – sueddeutsche.de

Können wir den Wald noch retten?

„In Das Politikteil, dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, sprechen Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing diese Woche mit dem Freiburger Forstwissenschaftler Jürgen Bauhus, der als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik auch die Bundesregierung berät. Bauhus sagt, er sei kein Fan des Begriffs ‘Waldsterben’, aber für ihn gebe es keinen Zweifel: Dem Wald geht es heute schlechter als in den Achtzigerjahren.“ – zeit.de | Politikpodcast

Articles & Services

Erinnerungen an einen rebellischen Förster

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Was Annette Rieger erzählt, ist die Geschichte »ihres Walders«, eine sehr persönliche Lebensgeschichte des Försters, Lebensphilosophen und Widerständlers Walter Trefz. Zudem ist es ein Blick hinter die Kulissen von Umweltbewegung und Forstwirtschaft

Persönliche Erzählung

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Annette Rieger hat mit »Der Walder vom Schwarzwald« ihr bisher persönlichstes Buch geschrieben. Ihr ist es gelungen, Walter Trefz’ Credo auf Papier zu bringen: » tiefe Verbundenheit mit allem, was lebt, wächst und im fortwährenden Kreislauf vergeht.«

Ein wichtiges Stück Zeitgeschichte

Ein wichtiges Stück Zeitgeschichte

Stimmen aus dem Netz: „Annette Maria Rieger, Jahrgang 1971, Schwarzwälder Autorin, Seelenverwandte und Vertraute von Trefz, hat seinen steinigen Weg mit viel Gefühl und Sympathie in ihrem Buch »Der Walder vom Schwarzwald« beschrieben.“

Wie retten wir die Bäume? | Arte

Trockenheit und Insekten bedrohen unsere Wälder. Wie können wir sie retten? Forscher:innen in Frankreich versuchen Bäume von Süden nach Norden umzuziehen. Die Frage, ob wir mit der „Genschere“ die Züchtung beschleunigen sollten, wird diskutiert

Die große Dürre | Arte

Wetter extrem: Deutschland schmort in diesem Sommer in sengender Hitze. Brände und Trockenheit bedrohen fast überall den Wald – und damit auch die Menschen, die mit und von ihm leben

Als die Umwelt wichtig wurde | NDR

1972 war das Urknalljahr für den Umwelt- und Naturschutz: Der Club of Rome schockierte die Welt mit seinem bahnbrechenden Bericht „Zur Lage der Menschheit“. In Stockholm fand die erste Umweltkonferenz der Vereinten Nationen statt

Welche Natur wollen wir? | SWR

Fünf Jahre nach dem ersten Teil einer Nationalpark-Langzeitbeobachtung untersucht der Biologe und SWR-Wissenschaftsreporter Axel Wagner, wie sinnvoll die Gründung der Parks aus heutiger Sicht ist