Buch der Woche : Stadt der Hunde
Hardcover Leinen
272 Seiten
26 €
Der renommierte niederländische Gehirnchirurg Jaap Hollander ist im Ruhestand, aber Ruhe findet er nicht. Seit seine Tochter zehn Jahre zuvor in Israel verschwunden ist, kehrt er jedes Jahr nach Tel Aviv und in die Wüste Negev zurück. Diesmal wird er dort unversehens gebeten, eine äußerst riskante Gehirnoperation durchzuführen

In Kooperation mit Diogenes Verlag
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Verzweifelte Suche
Jaap Hollander sagt zu, obwohl die Erfolgsaussichten verschwindend gering sind. Nicht nur das Leben seiner mächtigen Patientin hängt von der Operation ab, vielleicht eröffnet sie ihm sogar eine neue Spur zu seiner Tochter

Preisgekrönter Autor
Leon de Winter, 1954 in den Niederlanden geboren, ist ein preisgekrönter Schriftsteller und Filmemacher. Seine Werke, darunter ›Geronimo‹ (2016), wurden in 20 Sprachen übersetzt. Für seinen Kampf gegen Antisemitismus wurde er ausgezeichnet

Sensationeller Roman
Stimmen aus dem Netz: „In den vergangenen Jahren hat sich Leon de Winter häufig an hochbrisanten Debatten zum Nahostkonflikt beteiligt. In seinem neuen Roman werden diese Themen mit hoher Erzählkunst in einer Geschichte versteckt.“
Wüste Negev
Die Wüste Negev, kurz der (oder die) Negev, auch der (oder die) Negeb (hebräisch נֶגֶב ‚Süden (Israels), Südland‘; arabisch النقب an-Naqb), nimmt mit etwa 12.000 km² rund 60 Prozent des Staates Israel ein. Der Negev wird im Westen von der ägyptisch-israelischen Grenze und dem Gazastreifen, im Osten von der Arava-Senke und im Norden von der Linie Gaza–En Gedi am Toten Meer begrenzt. Die indigenen Einwohner des Negev sind Beduinen. Etwa zehn Prozent der israelischen Bevölkerung lebt im Negev. Die größte Stadt ist Beʾer Scheva.
Stadt der Hunde | Rezension
In dieser Folge der „Auslese“ besprechen Thomas Thelen und Andrea Zuleger „Stadt der Hunde“ von Leon de Winter. Der niederländische Autor, bekannt für tiefgründige Werke, hat eine jüdisch-orthodoxe Familie, die den Holocaust überlebte
Die Wüstenstädte im Negev | Doku
En Saharonim, Avdat, Shivta, Chalutza – klangvolle Namen an der nördlichen Weihrauchstraße. Karawansereien, Dörfer, Städte. Und dazwischen die Wüste: Krater, Berge, Steine, Sand, Wasserstellen