„In seinem neuen Buch Treue beleuchtet Saviano die Weiblichkeit innerhalb der Welt patriarchaler Mafiamacht und erzählt die Geschichten von zwölf realen Frauen der italoamerikanischen Mafia. In gewohnt anschaulicher journalistischer Sprache beschreibt Saviano ihre Rollen als ,Gebärmaschinen’, die die Blutlinien der Mafia sichern sollen.“ – missy-magazine.de
Strukturelle Unterdrückung von Frauen
„Verkaufte Frauen, verbotene Liebschaften und ganze Familien als Schweinefutter: In seinem neuen Buch Treue macht Roberto Saviano schrecklich deutlich, wie die Mafia ihre eigenen Frauen zur Ware macht.“ – sn.at
Tödliches Risiko
„Vor zwanzig Jahren hat Savianos Welterfolg Gomorrha erschüttert. Auch dieses Buch, sein inzwischen zehntes, ist aufwühlend. Und es zeichnet sich dabei durch die literarische Finesse des Autors als durch seine genaue Recherche und detailreiche Schilderung der einzelnen Schicksale aus. Savianos Sprache ist in der Übersetzung von Anna und Wolf Heinrich Leube klar und deutlich. Denn was im wahren Leben schon kaum fassbar ist, braucht keine schriftstellerischen Schnörkel.“ – sueddeutsche.de
Mütter der nächsten Generation
„In fast allen Fällen erklärt Saviano die von ihm beschriebene Konstellation mit Hilfe sachlicher Einschübe. Sie ermöglichen das konkrete Verständnis des absurden und lebensgefährlichen Rollenspiels, das er schildert. Sie sind eine Art Regieanweisung für seine Leser, von denen er weiß, dass die Gedankengänge von Mafiosi für sie so unverständlich sind wie die Feinheiten von Heisenbergs Unschärferelation.“ – Kölner Stadt-Anzeiger