Zwischen Globalismus und Demokratie

Buch der Woche : Zwischen Globalismus und Demokratie

Wolfgang Streeck

Hardcover, gebunden.
538 Seiten.
28 Euro.

eBook: 23,99 Euro.

Die langerwartete Fortsetzung des internationalen Erfolgsbuchs »Gekaufte Zeit« von Wolfgang Streeck. Die Zeit ist reif für grundlegende Entscheidungen. Soll es mit dem Umbau des Staatensystems weitergehen wie gehabt oder ist der Weg in eine moderne, auf friedliche Kooperation ausgerichtete »Kleinstaaterei« die bessere Lösung? Ein fulminantes Buch

Zwischen Globalismus und Demokratie

In Kooperation mit Suhrkamp Verlag

Zwischen Globalismus und Demokratie
Foto: KENZO TRIBOUILLARD/AFP via Getty Images

Artikel & Services

Politische Neuordnung

Politische Neuordnung

In der Hochphase des Neoliberalismus galt die Globalisierung als unvermeidlich und die umverteilende Demokratie als überholt. Wohlstand für alle war das Versprechen, die Unfähigkeit, die kapitalistische Ungleichheitsmaschine zu bändigen, das Ergebnis

Ausgezeichneter Autor

Ausgezeichneter Autor

Wolfgang Streeck beschreibt in „Zwischen Globalismus und Demokratie. Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus“, dass in vielen Ländern ein Tauziehen um die politische Ordnung bereits begonnen hat und die Gesellschaften zu zerreißen drohen

Höher, Schneller, Weiter

Höher, Schneller, Weiter

„Überall stehen ökonomische Effizienz und emotionale Überrumpelung im Vordergrund, überall geht es um die Ausschaltung kritischer Intelligenz im Dienst sogenannter Marktkompatibilität. Und der Prozess des Wandels ist noch nicht zu Ende.“

Durchdachte Abhandlung

Durchdachte Abhandlung

Weil der Staat in den vergangenen 30 Jahren zugunsten des Privatsektors gespart habe, leide heute die Infrastruktur, sagte der Soziologe Wolfgang Streeck im Dlf. Das müsse nun nachgeholt werden.“

Globalismus

Der Begriff des Globalismus entstammt den Theorien der internationalen Beziehungen und geht davon aus, dass die Staaten durch die erfolgende Globalisierung als internationale Akteure massiv an Bedeutung verlieren und neue transnationale Akteure (wie etwa Firmen als Global Player) auftauchen, so dass sich ein weltweites Mehrebenensystem herausbildet, in dem Probleme durch Kooperation zwischen sämtlichen Akteuren mittels Weltinnenpolitik oder Global Governance gelöst werden müssen und können. Der Begriff ist der Großtheorie des Liberalismus zuzuordnen und richtet sich explizit gegen die staatszentrierten Grundvorstellungen von Realismus und Neorealismus, die er in der sog. Globalismus-Realismus Kontroverse kritisierte.

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