Vor der Eröffnung spielen bereits der deutsche Komponist und Jazz-Pianist Hannes Zerbe mit seinem Hannes Zerbe Jazz Orchester auf. Aus der Industriekultur, die in den alten Werkshallen konserviert ist, und futuristischen Einflüssen entsteht etwas ganz Neues. Inspiriert werden die Stücke durch Wladimir Majakowski, Alexander Mossolow und Hanns Eisler. Am Nachmittag wird die Eröffnung dann noch einmal aufgegriffen werden. Als weitere musikalische Einlage hat sich der Musiker Ezé Wendtoin aus Burkina Faso Mal Élevé aus Deutschland als special guest eingeladen. Beide werden den Saal mit einer himmlischen Musikeinlage zum Staunen bringen.
Ein Ausschnitt aus dem Theaterstück »CLARA Z – Kämpfen, wo das Leben ist« zeigt das Leben von Clara Zetkin, die als Frauenrechtlerin und Kommunistin bekannt wurde. Das Theaterkollektiv Triple A wird einen Ausschnitt auf der Bühne präsentieren und in die Arbeit an dem Projekt einleiten.
Ein Projekt ganz anderer Art verfolgt der israelische Filmemacher Eran Torbiner. Im Kulturpodium erläutert der linke Aktivist und Koordinator des Archivs der Linken in Israel im Gespräch mit Susann Witt-Stahl, Chefredakteurin des Kulturmagazins Melodie & Rhythmus, wofür seine Arbeit steht und was die Schwierigkeiten dabei sind. Denn er hat sich nicht weniger vorgenommen, als den Kampf für Gerechtigkeit, Gleichheit und Frieden mit Filmen und historischen Dokumenten zu führen ‒ in einer Region, die momentan von Kriegen geschüttelt wird.