In Kooperation mit Neue Visionen Filmverleih

„Der Zeuge“: Wo beginnt Schuld?

„Die Unmittelbarkeit, mit der Carl Schrade in seiner Aussage versucht, seine Würde als Mann ohne Ausweg zurückzubekommen, die Akribie in der Nacherzählung der grausamen Ereignisse und die nur scheinbar fehlende Anteilnahme spielt Lade herausragend.“

Szene aus „Der Zeuge“ von Bernd Michael Lade
Szene aus „Der Zeuge“ von Bernd Michael Lade

Foto: Neue Visionen Filmverleih

Zum Kommentar-Bereich
Der Zeuge

Der Zeuge

Bernd Michael Lade

Spielfilm

Deutschland 2022

93 Minuten

Ab 2. März im Kino!

In Kooperation mit Neue Visionen Filmverleih

Der Zeuge

Der Autor und Regisseur zeigt sich in der Form kompromisslos und verlangt von seinem Publikum, viel Interesse an der Materie mitzubringen. Das ist künstlerisch legitim, baut aber auch Hürden auf.“ – kino-zeit.de

Ein Prozess der Nachkriegszeit

„»DER ZEUGE« zeigt in konzentrierter, fast abstrahierter Form ein paradigmatisches Schicksal, an das zu erinnern auch ein Dreivierteljahrhundert später immer noch wichtig ist. Mord verjährt bekanntlich nicht.“ – epd-film.de

„Der Zeuge“: Historisch nicht korrekt

»DER ZEUGE« ist historisch nicht korrekt, dem Regisseur war die Bandbreite der Perspektiven wichtig, sagt Bernd Michael Lade: Der Querschnitt durch die Gesellschaft, der interessiert mich. Denn es gibt immer ein Für und Wider und jeder hat seine eigenen Beweggründe. Der eine träumt davon, dass er die Menschheit einkaserniert und der andere ist schon immer im Waisenhaus gewesen. Oder einer ist Arzt und so hoch geschult, der dreht dann so sehr durch, dass er zur Forschung allen den Magen raus nimmt - das finde ich hochinteressant.“ – ndr.de

Articles & Services

Spannendes Gedankenexperiment

Spannendes Gedankenexperiment

Der Regisseur und Hauptdarsteller Michael Lade – ein früheres Mitglied der DDR-Punkband „planlos“ – hat mit „Der Zeuge“ ein noch nie dagewesenes Experiment gewagt: Anhand wahrer Gerichtsprozesse hat er ein Drama über Schuld und Unschuld geschaffen

„Der Dreh war wie eine Art Klassentreffen“

„Der Dreh war wie eine Art Klassentreffen“

Bernd Michael Lade studierte nach seiner Ausbildung zum Baufacharbeiter an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und war lange Jahre als Tatort-Kommissar bekannt. Für den Film engagierte er vor allem Kolleg:innen seiner Hochschule

„Carl Schrades Leben hat mich fasziniert“

„Carl Schrades Leben hat mich fasziniert“

Für „Der Zeuge“ schrieb Michael Lade nicht nur das Drehbuch, er führte auch Regie und übernahm die Rolle Carl Schrades. Im Gespräch erzählt er von der Entstehung der Idee für den Film und warum es für ihn wichtig war, ihn zweisprachig zu drehen

Der Zeuge | Trailer

„Der Zeuge“: Als Regisseur und Hauptdarsteller entwirft Bernd Michael Lade (früher Mitglied der DDR-Punkband "planlos") in DER ZEUGE ein spannendes Gedankenexperiment, basierend auf realen Gerichtsprotokollen. Ab 2. März im Kino

Als Mädchen in Auschwitz | SPIEGEL

Mit 13 Jahren wird Dita Kraus von den Nazis deportiert. Sie überlebt unvorstellbares Grauen in vier Konzentrationslagern. Trotz allem habe sie nie die Hoffnung verloren, sagt sie. Eine Rekonstruktion

Ohne Strafe, ohne Reue? | NDR

Während der NS-Diktatur war Karl M. als SS-Mann an der Ermordung von 86 Zivilisten beteiligt. Reue? Empfindet der heute 96-Jährige nicht. Wie umgehen mit solchen NS-Tätern?

Nürnberger Prozesse | Terra X

Im Nürnberger Prozess werden nach Ende des Zweiten Weltkriegs führende Nazis angeklagt. Dass die Anführer der Nazis vor ein Gericht gestellt werden sollen, hatten die Alliierten schon vor Kriegsende beschlossen