In Kooperation mit Neue Visionen Filmverleih

Geschichte der Geschichte einer Geschichte

„Die obskuren Geschichten eines Zeitreisenden“ ist Aritz Morenos erster Spielfilm. Er reiht sich in die Reihe unvergesslicher surrealistischer Filme ein und bewegt sich mit seiner komplexen Erzählstruktur dennoch fließend durch verschiedene Genres

Hundeliebhaber Emilio (Quim Gutiérrez) hat den einen oder anderen Abgrund zu bieten.
Hundeliebhaber Emilio (Quim Gutiérrez) hat den einen oder anderen Abgrund zu bieten.

Foto: David Herranz

Zum Kommentar-Bereich

Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Aritz Moreno

Spielfilm
Spanien/ Frankreich 2019
104 Minuten

ab dem 20. August im Kino

In Kooperation mit Neue Visionen Filmverleih

„Der Film ist ein Fest der Fiktion. Ohne Einschränkung. Diese Philoso- phie und Herangehensweise sind eine, mit der ich mich sehr wohlfühle und sehr identifiziere. Ich verstehe die Suche nach der ‚Wahrheit‘ nicht, vor allem nicht in Filmen. Wir müssen versuchen, glaubwürdig und nicht realistisch zu sein“ – Aritz Moreno

Die Verlegerin Helga Pato wird während einer Zugfahrt von dem Psychiater Ángel Sanagustin angesprochen. Um die Zugfahrt etwas angenehmer zu gestalten, beginnt er, ihr seine Lebensgeschichte und insbesondere von seinem ungewöhnlichsten Fall zu erzählen: Die Geschichte des Patienten, der Soldat war: Im Krieg begegnete er einer Ärztin, die ein Kinderkrankenhaus unter den widrigsten Umständen erhalten möchte und dabei auf eine zwielichtige Gestalt stößt, die Verstörendes erblickt. Nach dem Matroschka- Prinzip wird Helga Pato in immer tiefere Schichten der Erzählung hineingezogen. Das zufällige Zusammentreffen mit dem Psychiater wird unwiderruflich die Zukunft der Verlegerin als auch die der Figuren aus den Geschichten bestimmen, die in einer Serie von unvorhersehbaren Ereignissen verwickelt sind, die sich Schicht für Schicht ineinander verweben, bis sie einen wahnsinnigen Höhepunkt erreichen.

Articles & Services

Fest der Fantasie

Fest der Fantasie

Immernoch ungläubig über die Tatsache, dass der Film je gedreht wurde, erzählt Aritz Moreno über den Reiz Antonio Orejudos Roman zu verfilmen und wie daraus ein surrealistischer Spielfilm entstand, der so gar nicht nach der „Wahrheit“ sucht ...

Wunderbares Zusammenspiel

Wunderbares Zusammenspiel

Mit Javier Gullón, einem der bekanntesten spanischen Drehbuchautoren, hat Aritz Moreno bei der Produktion des surrealistischen Dramas einen Profi der Genres Thrilller und Suspense zur Seite gehabt. Auch das Schauspielensemble glänzt in seinen Rollen

Skurriler Genremix

Skurriler Genremix

„Dass “Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden“ so sehenswert ist, liegt nicht allein am labyrinthartigen Inhalt [...] Das spielfreudige Ensemble, das sich komplett dem Wahnsinn hingibt ist ein weiteres Teil des schillernden Mosaiks ...“

Die obskuren Geschichten ... | Trailer

Trailer zu „Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden“ (Aritz Moreno), einem Film, der gespickt ist mit genialen Dialogen und schwarzem Humor und so ein düsteres, aber faszinierendes Delirium voller Obsessionen, Wahnsinn und Raffinesse ist ...

Die obskuren Geschichten ... | Review

Review zu Aritz Morenos erstem Spielfilm „Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden“, der ab dem 20. August im Kino zu sehen ist. Modern und surreal, kann sich der Film mühelos in die Reihe der großen surrealistischen Filme einreihen ...

Cólera | Aritz Moreno

Mit dem Kurzfilm „Cólera“ (2013) gewann der Regisseur Aritz Moreno zahlreiche Preise und gilt seitdem als einer der vielversprechendsten spanischen Regisseure. In der Hauptrolle spielt Luis Tosar

Cotton Candy | Ausschnitt

Ausschnitt aus „Cotton Candy“ (2008), einem 11-minütigen Kurzfilm des spanischen Regisseurs Aritz Moreno, der nun mit seinem Debütfilm „Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden“ im Kino zu sehen ist