„Stets präsent ist die Kluft zwischen dem Wunsch nach idyllischem Familienleben und der bitteren Realität [...] Einen weiteren Kontrast finden Klaue und Kameramann Florian Brückner, wenn sie die Örtlichkeiten in prägnanten Bildern einfangen: blühende Natur mit baufälligen Häusern und Plattenbau mittendrin, malerische Wiesen und dazwischen eine marode Straße. Dieses vollkommen wertfrei eingefangene Miteinander von Verfall und Idylle beschreibt die Ambivalenz Ostdeutschlands vielleicht am besten.“ – epd-film.de
Eine Vorgeschichte zu Pegida und Rechtsruck in Ostdeutschland
„Die Szenen im idyllischen Garten, die das Zerbrechen der Familie bereits andeuten, sind dabei sogar unerwartet humorvoll. Auf der anderen Seite gelingt Klaue auch, wichtige Szenen dramatisch zuzuspitzen und emotional aufzuladen. Dieser freie Umgang mit Motiven aus dem Buch tut dem Film gut. Dabei bleibt er in der Grundstimmung des Buches, vor allem, wenn er die postindustrielle Tristesse mit der freiheitsversprechenden Schönheit der Landschaft kontrastiert.“ – mdr.de
Ein Film über Wut und die Suche nach Halt
„Konstanze Klaue zeigt ein Familienleben: subtil, zärtlich, stark.“ – daserste.de
Eindrucksvoll!
„Constanze Klaues Kinoadaption des gleichnamigen Romans von Lukas Rietzschel bleibt dieser Kinderperspektive über weite Strecken treu und zieht daraus ihre größten Stärken – insbesondere in der ersten Hälfte, in der vieles, um das es im Folgenden gehen wird, noch ein wenig im Verborgenen bleibt.“ – filmstarts.de