Adolf Hitler
„Hitler übersetzen“ von Olivier Mannoni: Sümpfe von Hass, Missgunst und Groll
Der Übersetzer von „Mein Kampf“ ins Französische, Olivier Mannoni, blickt in seinem Essay zurück auf eine belastende Zeit. Mannoni analysiert mit genauem Blick die Sprachpolitik der Faschisten und spricht über ihr toxisches Nachleben
Planlos in den Untergang: Jens Bisky über die Weimarer Republik und Parallelen zu heute
Weimar ist nicht Berlin. Oder etwa doch? Jens Bisky hat ein Buch über den Übergang zur Diktatur von 1929 bis 1934 geschrieben, dessen Lektüre gerade zur Bundestagswahl 2025 lohnt
Weidel, Musk und „linke Nazis“: Löscht endlich diesen Goebbels-Fake!
Seit Jahrzehnten kursiert in Deutschland ein Joseph-Goebbels-Zitat: „Wir sind die deutsche Linke“. Nicht nur Rechte berufen sich darauf, sondern auch deren Kritiker. Aber hat Hitlers Chefpropagandist das wirklich geschrieben?
„Kommunist Hitler“: Alice Weidel verfälscht schamlos die Geschichte
Wenn AfD-Chefin Alice Weidel Adolf Hitler das Etikett „Kommunist“ aufklebt, ist das pure Berechnung. Und wenn sich Weidel dabei noch auf den Historiker und erklärten Nazi-Gegner Sebastian Haffner beruft, ist das eine glatte Lüge
„Hitlers Interviews“ von Lutz Hachmeister: Das Lächeln des „Führers“
Wie Journalist:innen Hitler sahen: Lutz Hachmeister analysiert über 100 Interviews und zeigt, wie Medien Propaganda verstärkten – oft unfreiwillig. Ein Lehrstück über Macht, Kommunikation und Verantwortung
Der Spielfilm „Napola“ stellt sich 2004 der Frage nach dem Ende der Unschuld
Regisseur Dennis Gansel will mit seinem Film den Zuschauer:innen wenig Abstand zum oft Gezeigten einräumen. Er soll nicht fasziniert, aber erfasst werden vom Blend- und Räderwerk Nationalpolitischer Erziehungsanstalten im NS-Staat
Dokumentarfilmer Andres Veiel über Leni Riefenstahl: „Wir wissen ja, dass sie lügt“
Andres Veiel hat den Nachlass von Leni Riefenstahl aufbereitet. Sein Dokumentarfilm will mehr sein, als eine reine Abrechnung mit der Regisseurin, die für Hitler Propaganda-Filme drehte
1. September 1939: Der Kampf um die „Polnische Post“ in Danzig
Vor 85 Jahren wird Polen von Deutschland überfallen und von seinen Alliierten Frankreich und Großbritannien im Stich gelassen. Polen „kämpft und stirbt allein“, auch in der „Freien Stadt“ Danzig ist das eine Frage der Ehre
20. Juli 1944: Zuletzt werden die Verschwörer mehr und mehr zu Getriebenen
An heute kaum mehr erinnerten Orten in Berlin und in der Mark Brandenburg trafen sich Oberst von Stauffenberg und andere Widerstandskämpfer kurz vor dem Attentat
20. Juli 1944: Im Kreis der Stauffenberg-Attentäter gab es auch unbeirrbare NS-Gegner
Oberst von Stauffenberg platziert am 20. Juli 1944 eine Bombe unter Hitlers Kartentisch im Führerhauptquartier Wolfsschanze. Doch der überlebt: Wie ehrenvoll waren die Motive der Attentäter, wie ehrenhaft waren sie selbst?
Ruth Hoffmann über den Mythos „Stauffenberg-Attentat“: In einem Atemzug mit Ulbricht
In ihrem Buch „Das deutsche Alibi“ beschreibt die Journalistin Ruth Hoffmann, wie das Stauffenberg-Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler im Nachhinein politisch verklärt wurde.
Goebbels der Manipulator und Speichellecker
Joachim Lang will mit seinem Film „Führer und Verführte“ Nazi-Propaganda entlarven und tappt stattdessen in die Falle des Mitgefühls
Collagen von Bertolt Brecht: Hitler klebt
In London sind Bertolt Brechts Collagen zu sehen, mit denen er den Aufstieg des Faschismus zu ergründen versuchte. Viele wurden noch nie komplett gezeigt
Deutschland 1934: Konservative Dissidenten werden am helllichten Tag erschossen
Vizekanzler von Papen hält am 17. Juni 1934 die „Marbuger Rede“. Damit geht einer der beflissensten Arrangeure von Hitlers Machterschleichung im Jahr 1933 auf Kollisionskurs zur NS-Führung – die lässt sich nicht lange bitte und handelt
Was haben Donald Trump und Adolf Hitler wirklich gemeinsam?
Vergleiche zwischen Donald Trump und Adolf Hitler sind umstritten. Ein neues politisches Buch stellt ihre Ähnlichkeiten als politische Performance-Künstler heraus
Der Hitlerputsch-Prozess von 1924 wird zum Hochamt für die Todfeinde der Weimarer Republik
Zu ihren Lebzeiten ist die Weimarer Republik selten so vorgeführt worden wie durch den Prozess nach dem faschistischen Putschversuch vom 9. November 1923 in München. Sogar das Plädoyer des Staatsanwalts ist eine Laudatio auf Hitler
Der Papst zur Ukraine: Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht
Gegenüber dem Schweizer Fernsehkanal RSI hat das Oberhaupt der katholischen Kirche Kiew ermutigt, die Konsequenzen aus der bedrohlichen Kriegslage zu ziehen. Wenn man sehe, dass „die Dinge nicht gut laufen“, brauche es den Mut zu verhandeln
Der Weg in die NS-Diktatur zeigt, wozu sich bürgerliche Herrschaft missbrauchen lässt
Die Machtübertragung an Hitler und die bis März 1933 erfolgende institutionelle Errichtung der Diktatur eignen sich in ihrer konkret-historischen Spezifik nur sehr beschränkt für eine aktuelle Analogiebildung in Bezug auf die AfD
„Kriegsfibel“ von Ruth Berlau und Bertolt Brecht: Schneiden Sie, schneiden Sie aus!
In der DDR erscheint 1955 nach anfänglichem Widerstand ein Buch Ruth Berlaus und Bertolt Brechts, die als Schöpfer im Umgang mit medialer Manipulation ihrer Zeit voraus sind. Agenturfotos werden durch Vierzeiler neue Wahrheiten abgerungen
Fall Alfred Kattner: Gestapo erschießt John Schehr und weitere KPD-Genossen
Im ersten Jahr der NS-Diktatur gelingt es der Gestapo, die verbotene KPD durch ein System von Spitzeln und Überläufern zu unterwandern. Der Fall des Kuriers Alfred Kattner ist dafür ein besonders prägnantes Beispiel
Antifaschismus: Der Umgang mit den deutschen Verbrechen in der UdSSR gehört dazu
Es wäre ein lohnendes Ziel für den neuen deutschen Antifaschismus, sich auch der historischen Verantwortung zuzuwenden, die sich aus den faschistischen Verbrechen ergibt, die während des Zweiten Weltkrieges in der Sowjetunion verübt wurden
AfD-Verbot: Verbote stoppen Nazis nicht
Im Kampf gegen Rechts wird der Ruf nach einem AfD-Verbot immer lauter. Doch rassistisches und faschistisches Gedankengut lässt sich nicht per Gesetz verbieten. Wer ein weiteres Erstarken der Nazis verhindern will, muss andere Wege gehen
Das Design staatlicher Symbole: Typografie kümmerte die SED nicht
Serifenlos, schmucklos und geometrisch: Gestalter Andreas Koop analysiert das visuelle Erscheinungsbild der DDR
Die Volkskäfer: Warum Insekten nach Adolf Hitler und Donald Trump benannt sind
Ein Käfer, der nach Adolf Hitler benannt ist? Ein Schmetterling namens Mussolini? Viele Tiernamen gehen auf Figuren zurück, die wir abstoßend finden. Das wollen Wissenschaftler nun endlich ändern. Ist die Donald-Trump-Motte davon betroffen?