ARD
Wie Caren Miosga Alice Weidel auf den Leim geht
Der Auftritt von Alice Weidel bei Caren Miosga zeigt ein grundsätzliches Problem der öffentlich-rechtlichen Sender im Umgang mit den Neurechten: Einladung zur Selbstviktimisierung statt Aufklärung
Ossi-Demo? Man sendet die dümmste Stimme! So westdeutsch ist die Tagesschau
Unser Autor wuchs mit österreichischem Hintergrund in der DDR auf. Nach der Wende arbeitete er zwanzig Jahre als MDR-Redakteur. Wie sieht er die neuerliche Ost-West-Debatte um Alexander Teskes ARD-Abrechnungsbuch „Inside Tagesschau“?
Causa Thilo Mischke: Der Bro und seine Bumsbücher
Thilo Mischke sollte die Moderation der Sendung „titel thesen temperamente“ übernehmen. Im Namen der Quote versuchte die ARD, einen neuen Sozialtypus ins Kulturfernsehen einzuführen: den Bro. Doch sie stürzte über dessen Misogynie
Warum der Osten das Russland-Bashing der SPD nicht mitmacht
Im ARD-Sommerinterview hat Olaf Scholz eingeräumt, dass seine Ukraine-Politik im Osten auf Ablehnung stößt, sich aber jede Zurechtweisung verkniffen. Die Wahlaussichten der SPD sind zu schlecht. Ändern jedoch will er nichts
Quoteneinbruch bei der Erfolgsserie „Charité“: Warum das Publikum lieber wegsieht
Die vierte Staffel der Erfolgsserie „Charité“ spielt in der Zukunft und bei 50 Grad im Schatten. Operiert wird unter dystopischen Bedingungen, die realistisch betrachtet gar nicht so abwegig sind. Warum interessiert das so wenige?
Tino Chrupalla bei Caren Miosga: Halbherzige Didaktik
Auch bei Caren Miosga schimmert ein Ziel stets durch: Die Zuschauer sollen Tino Chrupalla furchtbar finden. Doch mit solcher Didaktik entfernt sich die ARD vom Journalismus
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: ARD und ZDF in Schieflage
Es ist ja nicht so, dass die Länder den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht reformieren wollen. Jünger und sparsamer soll er werden. Aber was ist mit dem Anspruch, die Meinungsvielfalt in der Bevölkerung abzubilden und zu stärken?
„Caren Miosga“-Debüt: Ein gutes Gespräch mit Friedrich Merz
Caren Miosga begrüßt in ihrer ersten Talkshow CDU-Chef Friedrich Merz. Interessant ist dabei nicht, worauf Merz nicht antwortet oder welche seiner früheren Parolen er nicht wiederholt. Interessant ist, worauf er nicht widerspricht
ARD-Werbespot: Ey, null Bock auf Schiller oder wie der heißt!
Nur ein Fauxpas? Björn Hayer ist erschrocken über den neuen Werbespot der ARD Kultur – und fragt sich, wie es so etwas überhaupt in die Öffentlichkeit schafft
Klassik-Medien: Pianissimo dem Ende zu
Fono Forum, Opera News, Crescendo: Immer mehr Klassik-Medien machen dicht, der öffentlich-rechtliche Rundfunk will die Lücke nicht schließen. Über einen Kahlschlag, der Opern und Konzerte noch weiter aus der öffentlichen Wahrnehmung drängt
Journalismus: Corona, Krieg – und der Tod der Nachricht
Wie wahrscheinlich ist es, dass die Russen sich selbst beschießen? Im Ukraine-Krieg wird sogar das als möglich berichtet. Die Medien müssen sich schnell eines Besseren besinnen
Öffentlich-rechtliches Fernsehen: Von Gary Lineker und Dunja Hayali lernen
Meinungsenthaltsamkeit ist für Journalisten so zielführend wie das Zölibat: Welche Lehren das deutsche Fernsehen aus dem BBC-Fall Gary Lineker ziehen könnte
Late-Night-Show „Reschke Fernsehen“: Wie jeder Witz garantiert stirbt
Anja Reschke startete ihre neue Sendung mit dem Thema Bayern. Das war weder großes Kino noch knallharter Journalismus. „Reschke Fernsehen“ zeigte vor allem, wie traurig das Format Late-Night-Show im Grunde ist
Alles außer American Football
Nicht alle verachten die „Öffis“– der Sport liebt ARD und ZDF
Wie kann eine linke Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk aussehen?
Konservative, Rechte und Marktliberale nutzen den Skandal um RBB-Intendantin Patricia Schlesinger für ihre Zwecke. Eher linke Ansätze von Kritik gehen im Polarisierungsnebel unter. Ein paar Vorschläge

Aus der 20er-Wundertüte
Fakt und Fiktion werden oft gemischt. Doch in „Eldorado KaDeWe" wimmelt es von historischen Ungenauigkeiten. Kurzum: unserer Autorin fehlt die zeittypische Beschissenheit
1991: Sturm und Schluss
Das letzte Liveprogramm des Ostfernsehens in Berlin-Adlershof geht über den Sender. In der letzten Nacht tobt noch einmal die Wut über die Auflösung des DFF durch das Newscenter
Nur noch fünf Fernsehsender?
Seit Jahrzehnten soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformiert werden. Bisherige Änderungen sind immer an einzelnen Bundesländern gescheitert. Jetzt gibt es einen neuen Vorschlag und alle sollen im Internet mitdiskutieren

Braucht der „Tatort“ einen Podcast-Booster?
Deutschland gruselt sich traditionell jeden Sonntagabend vor dem Fernseher. Jetzt hat die Sendung auch noch ihr eigenes Hörformat. Ist das nicht zu viel des Guten?

Good oder bad news?
Mit Pinar Atalay und Linda Zervakis wechselten jüngst zwei Moderatorinnen von der ARD zum Privatfernsehen. Warum?
ARD und ZDF müssen endlich Schule machen
Kinder daheim, Eltern gestresst – jetzt schlägt die Stunde des öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrags
1990: Tränenparty auf dem Fernsehturm
Der Fernsehturm in Berlin wird zum Hochstand über den Jagdgründen der deutschen Medieneinheit. Für ARD und ZDF ist die vorweihnachtliche Bescherung ein wahrer Segen

Auch Totgeschlagene leben länger
Mit fünf Landessendern startete der Deutsche Fernsehfunk (DFF) am 1. Juli 1990 einen finalen Rettungsversuch, abgewickelt und beseitigt wird er trotzdem
Bildungsfernsehen für alle
Nun, wo die jüngste Sau durchs Mediendorf getrieben wurde: Was sind denn die echten Herausforderungen?