Ausbeutung
Kosten des Friedens: Welche Folgen hätte ein Ende des Ukrainekriegs für die Wirtschaft?
Weil einige Länder in Europa von ukrainischen Arbeitskräften profitieren, drohen nach einem möglichen Friedensschluss ernsthafte Personalengpässe. Beruhen unsere Volkswirtschaften wirklich so stark auf der Ausbeutung von Kriegsflüchtlingen?
Undercover auf dem Bauernhof: „Keiner weiß, wann die Schicht endet“
Der Öko-Bauernhofladen ist ein Paradies für wohlhabende deutsche Kunden. Doch hinter den Kulissen schuften unterbezahlte, unsichtbare Migranten aus Osteuropa. Ich war undercover unterwegs, um sie zu finden
Alles, was Politiker uns über Migration erzählen, ist falsch: Zeit, sich ehrlich zu machen
Wir denken, die globale Migration nimmt ständig zu. Und dass Menschen vor der Armut zu uns fliehen. Beides stimmt nicht. Zeit, ein paar Dinge zurechtzurücken
17-Stunden-Tage in Österreich: „Ausbeutung entschärft den Klassenkonflikt“
Johannes Greß hat ein Buch über prekäre Arbeitsbedingungen von Migranten in Österreich geschrieben. In „Ausbeutung auf Bestellung“ geht es um Fünf-Euro-Stundenlöhne, die Komplizenschaft des Staates mit Unternehmen und um politische Lösungen
„Dass wir diese schwere Arbeit machen, heißt nicht, dass wir Menschen dritter Klasse sind“
Mariana* ist 72, stammt aus Bulgarien und musste vor Gericht erstreiten, dass sie für ihre Arbeit als Betreuerin für alte Menschen in Deutschland auch bezahlt wird
Ausbeutung, Lohndumping, Schwarzarbeit: Das schmutzige Fundament der deutschen Wirtschaft
Lucian schuftet auf dem Bau, Samim ist Lkw-Fahrer, Petar putzt Schlachtmaschinen – ohne ihre Arbeit würde die deutsche Wirtschaft zusammenbrechen. Trotzdem werden sie ausgetrickst und zur Schwarzarbeit gezwungen. Über Ausbeutung als System
Migrationsforscher Jochen Oltmer: „Arbeitsmigration hat es immer schon gegeben“
Jochen Oltmer erforscht die Geschichte der Arbeitsmigration nach Deutschland, von den Hugenotten bis heute. Ein Gespräch über historische Migrationsbewegungen, Fachkräftemangel – und die sogenannte „Armutsmigration“
Ukrainer in Deutschland: „Das gibt Ihnen nicht das Recht, mich so zu behandeln“
Sie sind hochgebildet und arbeitswillig: Viele Ukrainer*innen haben inzwischen einen Job. Aber unter welchen Bedingungen? Für Yulian Sheremeta war es ein böses Erwachen
Linke allzu verzweifelt, Rechte blind optimistisch – Zivilgesellschaft voller Hoffnung!
Hoffnung prägt die neue Demokratiebewegung – jenseits von rechtem Wachstumswahn und linker Apokalyptik
RAF-Roman von Stephanie Bart: Wahnsinn und Größenwahn
Stephanie Barts „Erzählung zur Sache“ ist ein Frontbericht aus der Perspektive des Linksradikalismus – und in jeder Hinsicht ein wagemutiger und unwiderstehlicher Roman, der die Konsequenz des Handelns der RAF verständlich macht
Frank Kuhne über Immanuel Kant und Karl Marx: Für einen demokratischen Kommunismus
Was wäre ein „Verein freier Menschen“, wie Karl Marx ihn in seinem Hauptwerk fordert? Kann ausgerechnet Immanuel Kant die Frage beantworten?
Kohei Saito begeistert Berlin: Alle wollen wissen, wie „Degrowth-Communism“ geht
Kohei Saito, der japanische Shooting-Star der marxistischen Philosophie, erklärt, wie er sich das Ende der Ausbeutung von Natur und Mensch vorstellt – und er geht mit gutem Beispiel voran
Peter Sloterdijk über fossile Energien: „Die pyrotechnische Kultur geht gewaltsam vor“
Ute Cohen sprach mit dem Philosophen Peter Sloterdijk über fossile Energien, grünen Leninismus, eine Welt ohne Nationalstaaten – und die Offenbarung
„Venceremos!“ Was sagt uns diese Parole 50 Jahre nach dem Putsch gegen Salvador Allende?
„Wir werden siegen!“ – Venceremos –, diese Worte machen heute traurig, nicht nur weil in Chile 1973 Salvador Allende in den Tod getrieben wurde. Unser „Lexikon der Leistungsgesellschaft“
Tadzio Müller: „Ihr macht mich zur Zielscheibe, um die Klimakrise zu verdrängen“
In den Angriffen auf Klimaaktivisten zeigt sich, dass Menschen ihre eigene Verantwortung für die Klimakatastrophe nicht wahrnehmen wollen, sagt Tadzio Müller. Seinen pietätlosen Tweet nach dem Tod einer Radfahrerin bereut er
Home Office ist Chance und Gefahr für Beschäftigte: Mehr Autonomie, mehr Druck
Studien zeigen, dass das Arbeiten von zu Hause vielen Beschäftigten entgegenkommt. Zugleich führt es zu entgrenzten Arbeitszeiten. Und zur Entsolidarisierung

Vampirfilm „Blutsauger“: Wonach das Kapital dürstet
Julian Radlmaiers Vampirfilm „Blutsauger“ erzählt ironisch und abgründig von Klassenkampf und Ausbeutung

Was ist Klassismus? Scholz und Vorurteil
Worum geht es im Kampf gegen Klassismus: Um Arbeit und Ausbeutung? Oder um Diskriminierung und Anerkennung? Beides! Ein Plädoyer für einen schillernden Begriff
„Die sozialen Netzwerke beuten unsere Seelen aus“
Der Schauspieler Gael García Bernal und der Philosoph Srećko Horvat sind Freunde. Hier sprechen sie über die sozialistischen Bande ihrer Heimatländer, ihre Vorstellung von der Apokalypse – und warum sie gerne widerlegt werden
Mit Solidarität hat das nichts zu tun
Die Wut der aktuellen Protestbewegungen entzündete sich an Masken und Impfungen. Sie verlangen „Souveränität“. Im Kern geht es ihnen aber um etwas ganz anderes
„Fragt nach der Macht, emanzipiert euch!“
Daniela Dahn wollte die DDR demokratisieren, Sarah-Lee Heinrich kämpft gegen Ungerechtigkeit. Ein Streitgespräch über Naivität, Scheitern und die Zukunft

Ansichten des weiten Landes
Viele Menschen in den ländlichen Regionen der USA leben in Armut und wurden lange übersehen. Das US-Indiekino greift dieses Thema auf und erzählt von prekären und marginalisierten Existenzen
Gib dem Ausbeuter Zucker
Auf der kleinen Insel Madeira entstand einst der Kapitalismus. In den Leaks über die Steuerparadiese taucht sie wieder auf. Kein Wunder
Was uns „Independence Day“ mitteilen wollte
Lexikon der Leistungsgesellschaft: 25 Jahre später zeigt sich, dass Roland Emmerichs Blockbuster ein öko-sozialistisches Meisterwerk ist