Beirut

Dramatisches Schweigen
Westliche Medien scheinen in ihrer Syrien-Berichterstattung an einem differenzierten Bild nicht interessiert. So häufen sich die Hinweise auf einen verdeckten Krieg

Ein neues Mare Nostrum
Lange blieb das säkulare arabische Denken von den Europäern sträflich unbeachtet. Das könnte sich nun endlich ändern

Der Bankier des Terrors
Er verehrte Hitler, verlegte Nazi-Schriften und unterstützte linke Terroristen: Der Schweizer Bankier François Genoud prägte die Nachkriegszeit mit – ganz diskret

Nicht so schüchtern
Joumana Haddad bricht gern Tabus. Als Dichterin und Journalistin kämpft sie im Libanon für die Freiheit der Frauen. Auch mit einem Erotikmagazin. Ist sie eine Feministin?

Gefangen in Armut
Trotz der jetzt eingeräumten Arbeitsrechte bleiben Hunderttausende palästinensische Flüchtlinge eine ausgegrenzte und sozial diskriminierte Randgruppe

Aufspielen zum Totentanz
Nach mehreren Grenzzwischenfällen droht ein erneuter Waffengang. Käme es dazu, würden Islamisierung und Arabisierung des Zedern-Staates weiter vorangetrieben

Allah liebt die Standhaften
Die Einladung des syrischen Staatschefs in den Libanon scheint eine Entspannung zwischen Beirut und Damaskus anzudeuten, wenn auch nur eine strategische

Ich möchte wieder ein Bagdader sein
Als „Bagdad-Blogger“ wurde Salam Pax weltbekannt. Nach zweijährigem Exil ist er wieder zurück in seiner Heimatstadt

Kein Platz unter der Sonne
Die israelische Autorin und Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer über einen Krieg, der die Palästinenser zur völligen Kapitulation zwingen soll

Poesie des Hustens und Kopfschmerzes
Der palästinensisch Dichter Mourid Barghouti über Leben und Dichten im immer neuen Exil, sein Volk und darüber warum kein Schmerz ihn zum schreien bringen wird.

Machtprobe
Die Hisbollah hat wieder einmal gezeigt, was sie kann - Beirut im Handstreich unter ihre Kontrolle bringen, die Regierung Siniora der Schwäche ...

Der Schlange den Kopf abgeschnitten
Israel feiert die Liquidierung des Hisbollah-Führers Imad Mughniyeh und muss mit einem Gegenschlag rechnen

Geraubte Jugend
In Iman Humaidan-Junis´ Roman "B wie Bleiben wie Beirut"werden die Lebenden zu Toten

Nach dem Sechs-Tage-Krieg
Verheerend ...

Wehe solcher Schadenfreude
Wer Frieden wünscht, der sollte sich nicht freuen angesichts des Blutvergießens im Gaza-Streifen und im Libanon

Siniora im Großen Serail
Es ist seltsam und aufschlussreich zugleich, dass ausgerechnet Syrien dazu aufgefordert wird, sich nicht einzumischen

Das Rad nicht weiter drehen
Der Nahost-Experte Mohssen Massarrat über UN-Truppen und Verbände der libanesischen Armee, die keinen israelischen Krieg zu Ende führen

Pirouetten in Beirut
Als Friedensbringer unterwegs

Mister "Macho-Macho"
Israel verfolgt die gleichen Ziele wie bei der Libanon-Invasion von 1982

Menschliche Orte
Streifzüge in arabischen Städten

Die Exotik ist stärker
Catherine David über westliche Vorurteile, Bilder im Mittleren Osten und die Filmkritiker unter den Mullahs

So verloren wie einst Arafat
Unterliegt Syriens Führung einem Hang zur Selbstzerstörung?

Bewaffnet mit Raketen und Schulen
Die zwei Gesichter der Hisbollah - die schiitische "Partei Gottes" widersetzt sich mit Erfolg ihrer Entwaffnung

Im sternenbesetzten Umkreis des Albtraums
Die Dichterin Etel Adnan wechselt von Beirut nach Paris und Kalifornien und zurück. Zu Hause in der weltweiten Gemeinschaft der Dichter