Budapest
Continental in Ungarn gängelt Gewerkschaften auf Weisung aus Deutschland
Gewerkschaftsvertreter in Ungarn glaubten, dass ihnen bei Continental ungarische Führungskräfte Probleme bereiten würden. Doch nun wurden sie eines Besseren belehrt
Ungarn und Israel: Woher Viktor Orbáns enger Draht zu Benjamin Netanjahu kommt
Früher musste sich Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in Deutschland nach Antisemitismus fragen lassen, heute gilt er als bester Freund von Israels Premier Benjamin Netanjahu in der EU. Wie Ungarn über Hamas-Terror und Gaza-Krieg redet
Keine Selfies aus Kiew: Viktor Orbán bleibt der EU einen Trip nach Kiew schuldig
Früher die „lustigste Baracke“ im Ostblock, ist das Land unter Viktor Orbán heute gleichermaßen auf Abstand zu Moskau, wie zu Brüssel bedacht. Auch von massiver Kritik lässt sich hier niemand beirren

Das ist Weltliteratur: Péter Nádas erzählt „Schauergeschichten“
Ein Dorf im Ungarn der 1960er-Jahre, in dem die ganze Welt enthalten ist. Unsere Autorin verneigt sich still vor dem großen Erzähler Péter Nádas
Brüssel und Budapest tragen ein Finanzmatch aus. Niemand weiß, wann und wie es endet
Inzwischen werden der ungarischen Regierung von Premier Viktor Orbán mehr als zehn Milliarden Euro aus dem Kohäsions- und dem Corona-Fonds vorenthalten. Grund hierfür ist auch Ungarns freundschaftliches Verhältnis zu Russland
Der Orbán-Stil
Warum wollen die Ungarn ihr Land nicht verändern? Lacy Kornitzer versucht eine Erklärung

Flüchtende Roma aus der Ukraine: Beschimpft und beschämt
Roma-Flüchtlinge aus der Ukraine werden nicht nur an der Grenze zu Ungarn als Menschen zweiter Klasse behandelt und erhalten weniger Hilfe als andere. Staatschef Viktor Orbán spielt ein perfides Spiel
Das andere Europa
Die Wahlen in Ungarn und Serbien verliefen nicht im Sinne der EU. Die kann sich von zwei Wahlsiegern nun etwas abgucken
Vor der Wahl in Ungarn: Zwischen Hammer und Amboss
Bisher war Ungarns Premierminister Viktor Orbán ein enger Freund Putins. Jetzt hat er abrupt den Kurs gewechselt – und gute Chancen, wiedergewählt zu werden
An der Dalai-Lama-Straße
Kein anderer EU-Staat öffnet sich so weit gegenüber Peking. In Budapest regt sich Widerstand
„Schämt euch niemals!“
Mehr als 30.000 Menschen strömen zur Budapest Pride – der Zug wird zur Anklage gegen die Politik von Viktor Orbán
Orbáns Angriff auf die Pressefreiheit
Analysen eines internationalen Rechercheteams deuten darauf hin, dass die ungarische Regierung mit einer neuen Spionagesoftware missliebige Journalisten überwacht hat
Spielfeld der starken Männer
Die EM findet erstmals quer über den Kontinent verteilt statt. Das milliardenschwere Event bietet für Autokraten und Nationalisten eine perfekte Bühne
Fromm auch im Suff
Auf der Suche nach dem „Corona-Patienten 0“ kommt man an den Pfingstkirchen nicht vorbei
Enge Freunde, falsche Richter
Ausgerechnet CSU-Politiker schmähen Orbán als Despoten. Herrschte bis vor kurzem nicht noch Eintracht zwischen ihnen und dem Premier?

„Es sind keine Piratenaktionen“
Der ungarische Künstler Adam T. bemalt Brandmauern – in Brooklyn hat er zum Beispiel den Mauerfall verewigt
Intendantenballett
Ungarns neues Kulturgesetz ist ein Schlag gegen die Theaterszene
Abenteuerliche Allianz
Der Teilsieg der Opposition bei der Kommunalwahl hatte seinen Preis: Er war nur durch ein Bündnis aller gegen Orbán machbar

1989: Hilfreiche Bilder
In der CDU gärt es. Auf dem Parteitag in Bremen soll der Vorsitzende Helmut Kohl gestürzt werden, doch dann beginnt der Exodus aus der DDR, und der Aufstand unterbleibt
1989: September aus Blei
Als Tausende das Land verlassen, reagiert die DDR-Führung mit Schweigen. Sie will sich den 40. Jahrestag der Republik nicht verderben lassen und besiegelt so ihren Sturz

Brodelndes Raunen
In „Sunset“ geht eine junge Frau im Budapest der 1910er Jahre einem dunklen Familiengeheimnis nach
Schneeregen, Tröten
Sind Arbeiter anwesend? Ein Besuch beim Protest gegen Viktor Orbán

Zukunftsmusik
Iván Fischer ist einer der visionärsten Orchesterleiter, Mahler für ihn ein Prophet
„In Budapest wäre ich fast kaputtgegangen“
Panni Néder kritisiert als Künstlerin offen Orbán und die Machos in Ungarns Kulturszene. Sie fand Exil in Berlin und inszenierte hier ein Stück über ihr Land