Depression
Digitale Diagnosen: Soziologin Laura Wiesböck über den Trend der „Therapie-Sprache“
Neurodivers, übergriffig, triggern: Therapeutisches Vokabular hat sich längst in unsere Alltagssprache eingenistet. Laura Wiesböck untersucht in „Digitale Diagnosen“, welche Ideen von Normalität dahinter stecken
Winterdepression? Warum wir im Dunkeln grübeln, und wie wir damit aufhören können
Wenn die Nacht hereinbricht, werden unsere Gedanken schwerer, besonders der Winter macht melancholisch. Warum ist das so? Der Psychotherapeut Tobias Kube hilft, Wege aus der Dunkelheit zu finden
Nathalie Stüben: „Männer trinken aus Geselligkeit, Frauen aus Stress“
Die Journalistin und Podcasterin Nathalie Stüben war lange alkoholkrank. Hier plädiert sie für einen nüchternen Umgang mit dem Trinken
ADHS-Diagnose mit 71: Warum es nie zu spät ist, sich selbst zu verstehen
Selbstzweifel und Depressionen begleiteten Jean Ward ihr Leben lang. Mit der ADHS-Diagnose bekam sie die Antwort auf viele Fragen – und hörte auf, sich selbst zu hassen
Künstliche Intelligenz ist für Therapien keine Option
„Wie geht es Ihnen heute?“ Chatbots haben auch in die Behandlung von psychischen Erkrankungen Einzug gehalten. Unser Autor, selbst Psychotherapeut, erklärt, was die „Künstliche Intelligenz“ nicht kann
Alzheimer, Depression und Angstzustände: Verändert der Klimawandel unsere Gehirne?
Kinder, die 2012 während des Hurrikans Sandy im Mutterleib waren, leiden heute öfter an psychischen Erkrankungen. Neurowissenschaftler ahnen: Der Klimawandel macht krank. Sorgen bereitet ihnen auch die Ausbreitung einer hirnfressenden Amöbe
Die Linke: Raus aus der Depression
Gleichheit ist die Linie, die linke von rechter Politik trennt. Und der Hauptfeind sind nicht die Grünen
Sinn und Unsinn des USA-TikTok-Verbots
In den USA versucht man derzeit, TikTok zu verbieten. Die Begründungen dafür sind vorgeschoben, lassen aber tief blicken
„Was, Sie sind depressiv? Selbst schuld! Arbeiten Sie gefälligst!“
Täglich muss sich unsere Autorin im Netz anhören, warum sie an ihrer Armut selbst schuld sei: Sie solle günstiger einkaufen, Leitungswasser trinken, arbeiten gehen. Dabei hat sie gute Gründe, nicht arbeiten zu können
Armutsbetroffen: Wir müssen über Klassismus sprechen
Unsere Kolumnistin hat mit Anfeindungen in den sozialen Medien zu kämpfen. „Geh arbeiten“ ist noch einer der harmloseren Kommentare auf die Berichte aus ihrem Alltag als Armutsbetroffene
Wie Luftverschmutzung der psychischen Gesundheit schadet
Schizophrenie, Depressionen und Angststörungen: Eine Untersuchung aus Rom zeigt, dass Feinstaubbelastung erhebliche Auswirkungen auf die mentale Gesundheit der Menschen haben kann
LSD gegen Depressionen? Psychedelische Drogen in der Therapie
Psychedelika wie LSD oder Ecstasy finden als Medikament gegen Depressionen zunehmend Anerkennung in der Medizin. Doch während die Industrie drängelt, ringt die Wissenschaft mit Bedenken
Serotonin: Der Glücksmanager
Serotonin ist das Hormon, das glücklich machen soll, sogar die Fähigkeit zur Heilung von Depressionen wird ihm zugeschrieben. Inzwischen wissen wir, dass die Dinge wieder einmal komplexer liegen als angenommen
„Trotz“ von Ronja von Rönne: Rückwärtsgewandt wird es schnell toxisch
Bekannt wurde Ronja von Rönne mit einem skandalträchtigen Essay über Feminismus. Ihr neues Buch handelt vom „Trotz“ und liest sich einmal mehr meisterhaft selbstironisch, lässt aber Entscheidendes vermissen
Menopause: Mehr als Hitzewallungen
Dass die Wechseljahre psychische Probleme auslösen können, ist viel zu wenig erforscht. Nur wenige Frauen wissen, dass die Veränderung der Hormone in der Menopause auch ihre mentale Gesundheit stark verändern kann
Depressive Comedians: Der nächste Burn-out
Felix Lobrecht, Kurt Krömer, Torsten Sträter: Depressionen, Antriebslosigkeit und Ausgebranntsein sind in der Comedy-Szene angekommen
Depression: Die schwerste Zeit ist der Frühling
Unsere Autorin hat wegen ihrer Depression eine Erwerbsminderung seit ihrem 30. Lebensjahr. Am schlimmsten wird es, wenn die Sonne wieder länger scheint und alle Menschen um sie herum glücklicher wirken
Aus dem Inneren einer Schweizer Luxus-Klinik: Wo sich Milliardäre therapieren lassen
Für die Ultra-Reichen reicht reguläre Therapie nicht aus. Bei psychischen Problemen wie Alkohol- oder Drogenmissbrauch bieten Luxus-Kliniken wie Paracelsus Recovery in Zürich konzentrierte Einzeltherapie und vor allem Diskretion
Wir erzählen von Obdachlosigkeit und Scham
Unsere Kolumnistin fährt regelmäßig zu Kundgebungen und Protesten der Bewegung #IchbinArmutsbetroffen. Hier findet sie, was sie in der Gesellschaft oft vermisst: Zusammenhalt

Gesundheit: Warum Frauen mehr Heizung brauchen als Männer
Wie warm brauchen Sie es im Wohnzimmer? 18 Grad? 21 Grad? Das ist keine Frage der Disziplin. Unser Bedarf an Wärme ist sozial ungleich verteilt: Je nach Geschlecht – und nach Alter

Sozialmedizinerin im Gespräch: „Psychisch kranke und arme Menschen sind nicht faul“
37 Prozent der Empfänger:innen von Hartz IV sind depressiv oder suchtkrank. Eine Sozialmedizinerin erklärt, warum das kein Zufall ist – und wie die Gesellschaft damit umgehen kann
„Der Placebo-Effekt kann die gleiche Wirkung haben wie Ibuprofen und sogar Morphium“
Die Harvard-Professorin Kathryn T. Hall forscht zu den neurologischen Effekten von Placebos. Sie plädiert dafür, Scheinmedikamente nicht als Unfug zu betrachten, sondern besser zu erforschen und ihre Wirkung zu nutzen

„Jede Epoche hat ihre eigene Pandemie“
Der Historiker Karl Heinz Roth analysiert, wie die Pandemie den digitalen Kapitalismus einläutet – und die Krise der Linken vertieft. Ein Gespräch darüber, wie Viren Gesellschaft formen
Gegen die Klima-Resignation
Fluten, Waldbrände und andere Naturkatastrophen führen uns die drohende Klimakrise vor Augen. Doch noch ist nicht alles zu spät, meint die Autorin Rebecca Solnit. Zehn Wege, die Hoffnung im Kampf gegen die Klimakatastrophe nicht aufzugeben