Deregulierung

Schockstrategie für Europa
Die Kanzlerin ist keine „Getriebene“ der Finanzmärkte – sie folgt ihrem Kalkül: per Eskalation der Krise ganz Europa eine Politik der Entsolidarisierung aufzuzwingen

Verlogenes Veto aus London
Nach zehn Jahren Gefeilsche empfiehlt die EU-Kommission eine Finanztransaktionssteuer. Englands Premier will jedoch lieber eine exzessive Deregulierung des Finanzsektors

Ältere sind die Radikalen
Albrecht Müller, SPD-Wahlkämpfer für Willy Brandt und Planungschef im Kanzleramt, über „Meinungsmache“, den Niedergang der Sozialdemokraten und ungebrochenen Optimismus

Für ein Großes Britannien
Vor 30 Jahren wurde Margaret Thatcher Premierministerin und veränderte die Insel radikal. Noch heute spalten die Folgen ihrer Politik die britische Gesellschaft

Sozialdemokratische Tabus
Grünen-Politiker Sven Giegold über das Strategiepapier „Die gute Gesellschaft“, das Andrea Nahles und Jon Cruddas vergangene Woche im „Freitag“ vorgestellt haben

Wer hat eine bessere Erzählung?
Jetzt stehen wir da, mit leeren Händen und greifen instinkiv zu alten Begriffen. Wir sind jetzt alle wieder Sozialisten. Der Sozialismus kommt aber trotzdem nicht

Köhlers Krisenpredigt
Angesichts der Selbstblockaden in der regierenden Koalition aus CDU/CSU und SPD wächst die Sehnsucht nach politischer Führung – Horst Köhler sollte sie heute einlösen

Perestroika des Kapitals
Die nächste Krise kommt bestimmt - dann sollte die Gesellschaft besser vorbereitet sein als heute

Reiche aller Länder, bereichert Euch!
Warum es falsch ist, die Finanzkrise isoliert zu sehen

Verkehrte Welt
Die Politik stellt die Banker an den Pranger und verschleiert so ihre eigene Mitschuld an der Krise

Dabeisein war alles
Der globale Finanzkrach zerstört die "private Daseinsvorsorge"

Am Krankenbett
Dr. Keynes wird den bankrotten Neoliberalismus nicht heilen

Eiserner Vorhang light
Die Europaabgeordneten Sylvia-Yvonne Kaufmann (Linke) und Frithjof Schmidt (Grüne) über Irlands Mister McCreevy, Kerneuropa sowie den vierten und fünften Reform-Versuch

Ohne Staat leben
Michel Foucault und der "linke Neoliberalismus"

Zeit für ein neues Europa
Die Kehrtwende zu einer sozialen EU wäre wünschenswert

S.O.S. Europa
Die EU bleibt auch nach dem Fanfarenstoß von Brüssel bis ins Mark erschüttert

Hochseilakte können nur wenige wagen
Der britische Soziologe Zygmunt Bauman über einen Sicherheitsstaat, der als Ersatz für den Sozialstaat angeboten wird

Die Stunde der Hausmeister
Kohls "geistig-moralische Wende" hat eine private Grenzmoral befördert

Das große Los
Der Wahlkampf wird Gelegenheit bieten, den Neoliberalismus grundsätzlich anzugreifen

Das Beißen der Lämmer
Ein Stimmungsbild - kein Stimmungsumschwung

Im Netz der Piraten
Die Cowboys des freien Marktes erhöhen die Preise, verschlanken die Belegschaft, verzichten auf Instandhaltung - und in New York gehen die Lichter aus

Die CDU wird gläubig
Frau Merkel erweist sich als knochenharte Neoliberale

Wenn der Staat nur noch Deregulierung reguliert
Ein Buch aus Kuba wirbt für nationalen Internationalismus

Modell aus der Gusseisen-Zeit?
Die Zukunftsgewissheit des US-Kapitalismus beeindruckt die internationalen Finanzmärkte