Dresden
„Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich“: Fesselnder Abend am Staatsschauspiel Dresden
Anekdoten, Alkohol, Analysen: Das Buch „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ begeisterte im vergangenen Jahr Leser und Kritik. Am Staatsschauspiel Dresden findet es nun eine gelungene Form als Inszenierung
Die VW-Protokolle: „Der Umgang der Konzernspitze mit uns ist einfach nur scheiße!“
In der „Gläsernen Manufaktur“, dem VW-Werk in Dresden, ist die Wut auf die Konzernspitze groß. Hier machen sich ein Fahrzeuglackierer, eine Montagewerkerin und ein Gewerkschafter Luft. Was glauben sie, wie ihr Standort gerettet werden kann?
Bittere Brombeeren: Wie es um die Sondierungen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg steht
Corona-Aufarbeitung, Migration und vor allem Ukraine-Krieg: In Erfurt, Dresden und Potsdam zeigt sich bei ersten Sondierungen zwischen CDU, BSW und SPD etwas mehr Realitätssinn als unter westdeutschen Aufwieglern in Politik und Medien
Der 9. Oktober 1989 war der Tag der Wende in der DDR
Der Mauerfall am 9. November 1989 war nicht der Tag der Revolution in der DDR, wie vor allem Westdeutsche denken – er war nur eine Folge dieser Revolution. Für die und für das Ende der SED-Herrschaft ist der 9. Oktober entscheidend gewesen
Goethes „Faust“: Des Dramas wahrer Kern
Größenwahn, Rausch und Naturzerstörung: Gleich drei „Faust“-Premieren in Dresden, Frankfurt und Düsseldorf. Dicht aufeinander folgend verdeutlichen die Inszenierungen vor allem die hohe Relevanz, die der Inhalt des Stücks bis heute hat
Carolabrücke: Jetzt stürzt ganz Deutschland ein!
Vielen gilt jedes Unglück und jede kaputte Schultoilette als ultimativer Beweis: Das Land funktioniert nicht mehr. Tatsächlich?
Einsturz der Carolabrücke in Dresden: Wie die Stadt nur knapp einer Katastrophe entkam
Teile der Carolabrücke brechen in Sachsens Hauptstadt zusammen, zum Glück mitten in der Nacht. Jetzt stellt sich heraus: Der eingestürzte Teil hatte zuvor die Note „nicht ausreichend“ bekommen. In welchem Zustand sind unsere Verkehrswege?
1960: Dmitri Schostakowitsch komponiert in der DDR sein Achtes Streichquartett
Das Musikstück des sowjetischen Künstlers ist eine Ich-Erzählung von unglaublicher Schönheit und Trauer. Schostakowitsch befragt sich selbst und zieht das Fazit seines Lebens
Immigration: Deutschland spart sich die Integration – das Beispiel Sachsen
Die deutsche Sprache lernen, für eine Ausbildung qualifizieren, gesellschaftliche Integration voranbringen? Das ist für in Deutschland Angekommene immer weniger vorgesehen. In Bund wie Ländern schlägt der Sparkurs zu Buche
Der Angriff auf Matthias Ecke in Dresden hat eine Vorgeschichte: Frust und schöne Fassaden
Warum passiert ein Überfall auf Politiker ausgerechnet in Dresden? Das hat auch mit dieser Stadt zu tun
Hygiene-Museum in Dresden: Machtraum und Klubhaus
Wachsmodelle und gläserne Kühe für den Weltmarkt: In Dresden widmet sich das Hygiene-Museum seiner eigenen Geschichte als Produktionsstätte in der DDR
Fotografinnen in der DDR: Neben der Linie
Das Museum der Bildenden Künste in Leipzig zeigt Werke von Evelyn Richter und ihren Weggefährtinnen. Vor allem aber zeigen sie, was es hieß, als freie Fotografin in der DDR zu leben
Ost New Deal: Für eine neue Industriepolitik in Deutschlands Osten
Die Chip-Fabrik von Intel in Magdeburg wackelt, weil Deutschland sich von Konzernen erpressen lässt. Es ist Zeit für eine planvolle neue Industriepolitik, die mit China und den USA mithalten kann
Zerstörung als Methode: Sergei Loznitsa über seinen Dokumentarfilm „Luftkrieg“
Der ukrainische Filmemacher Sergei Loznitsa dokumentiert in seinem Film „Luftkrieg – Die Naturgeschichte der Zerstörung“ das Bombardement deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg mit seltenem Archivmaterial. Ein Gespräch
Gegen Lauterbachs Krankenhausreform: Überversorgung gibt es nur auf dem Papier
Lauterbachs Revolution: Eine Studie der Deutschen Krankenhausgesellschaft offenbart die katastrophalen Folgen der Krankenreform. Doch die Basis wehrt sich. Die Klinikbewegung hat ein stürmisches Jahr vor sich
Knittelverse von Uwe Tellkamp bleiben hinter der Komplexität der Welt zurück
Die beiden Schriftsteller Lukas Rietzschel und Uwe Tellkamp wollen in der Dresdner Frauenkirche über Meinungsfreiheit sprechen. Doch Tellkamp spricht vor allem mit sich selbst – muss er ja auch, wenn er glaubt, nicht gehört zu werden

Kritische Infrastruktur in Gefahr: Energieverbrauch trifft auch Kulturbetrieb
Wenn im Winter die Energie knapp wird, stellt sich doch die Frage: Wie gut sind Museen und andere Kunstinstitutionen eigentlich auf den Winter vorbereitet?
Geliebte Ostzone
Auf einer Kirchensynode hält der spätere Propst von Erfurt 1972 eine bemerkenswerte Rede
Lyapis Trubetskoy, der Euromaidan und wann Musik hilft
Musik ändert am Krieg nie etwas, findet unser Kolumnist. Aber kann sie beim Verstehen helfen?

Der Retter
Sören Pellmanns Direktmandat sichert der Linken den Fraktionsstatus. Wie hat er das geschafft?

Durchnässte Gemälde
Überflutete Depots, zerstörte Sammlungen: Wie schützt man Kulturgüter im Katastrophenfall?

Dynamo-Randale: Was war los in Dresden?
Rechtsradikale, Angriffe auf Journalisten, Straßenschlacht mit der Polizei – typisch Dynamo, im Osten nichts Neues? Wie so oft liegen die Dinge nicht so einfach
Die Stille nach dem Hass
Ein Dschihadist ist seit 2017 als Gefährder eingestuft. Trotzdem gelingt ihm ein Anschlag auf ein schwules Paar

Ungeniert unmaskiert
Gossenboss mit Zett wollte der schlechteste Rapper Deutschlands sein. Erst brachte er es zu Lokalruhm, jetzt kriegt die gesamtdeutsche Seele ihr Fett weg