Havanna

Leonardo Paduras großer Exilroman: Kubas desillusionierte Generation
Leonardo Padura gehört im deutschsprachigen Raum zu den wohl meistgelesenen kubanischen Schriftstellerin – sein großer Roman „Staub im Wind“ erzählt von Hoffnung und Enttäuschung, von Solidarität und Freundschaft
Die Generalität salutiert
Maya Fernández, Enkelin des einstigen Präsidenten Salvador Allende, wird neue chilenische Verteidigungsministerin. Ein Porträt
Kuba: Neuland unterm Bio-Pflug
Die Biofarm „Finca Marta“ zeigt, wie auf der Karibikinsel eine alternative Landwirtschaft funktionieren kann
Adiós, Castro
Mit KP-Chef Miguel Díaz-Canel übernimmt endgültig eine neue Generation von Führungskräften
Dialog statt Kuba-Embargo
Die Bundesregierung sollte ihre EU-Ratspräsidentschaft dazu nutzen, endlich ein Zeichen gegen Trumps Kuba-Politik zu setzen
Zwanzig neue Chancen
Unabhängige Filmemacher drehen oft am Rande der Legalität. Ein staatliches Dekret soll ihnen jetzt helfen

Schweinebuchtmoral
Die Trump-Regierung macht jegliche Entspannung gegenüber der Karibikinsel zunichte und verschärft die Sanktionen
Respektloser Rauswurf
Der künftige Präsident Jair Bolsonaro sorgt dafür, dass kubanische Ärzte das Land verlassen

Der Präsident steht Schlange
Die Nationalversammlung debattiert eine neue Verfassung, um bisherige Reformen zu verankern. Das Mantra lautet dabei Kontinuität
Die kommende Krise
Präsident Miguel Díaz-Canel muss damit rechnen, Venezuela als Partner zu verlieren
Tropisches Exil
Kuba rettete viele Juden vor dem Holocaust. Ihre Traditionen aber hat der Kommunismus ausgehöhlt. Ruth Behar kämpft um das Erbe
Ein kubanischer Garibaldi
Fidel Castro verkörperte nicht nur die Revolution – sein Vermächtnis geht weit darüber hinaus

Ist die Revolution käuflich?
Vor zehn Jahren hat Raúl Castro die Führung des Landes übernommen und bedachtsam reformiert. Was ist vom Fidelismo geblieben?
Die alte Geschichte von Robin Hood
An Fidel Castro begeisterte das Lebendige und Unabhängige. Das war anders, als man Sozialismus aus der DDR kannte

Ja, er kommt
Barack Obama nutzt sein letztes Amtsjahr für diplomatische Neuanfänge. Dass die Annäherung an Kuba so lange brauchte, lag an sehr alten Fehlern der US-Politik
Die Eiszeit ist zu Ende
Nach 54 Jahren unterhalten Havanna und Washington wieder diplomatische Beziehungen. Aber können aus alten Feinden neue Freunde werden?

Kerry lobt Kuba
In Westafrika helfen inzwischen 465 Ärzte und Pfleger aus dem Karibikstaat, um die Epidemie einzudämmen
Erwärmung der Florida-Straße
Nach gut einem halben Jahrhundert hat Washington begriffen, dass Igoranz, Missachtung und Sanktionen in Havanna kein amerikahöriges Regime an die Macht gebracht haben
Das Ende der Libreta
Die Wirtschaftsreformen auf der Karibikinsel kommen voran, wenn auch langsam. Präsident Raul Castro wehrt sich gegen Tendenzen des moralischen Verfalls
Gesucht: das freie Netz
Yoani Sánchez ist die bekannteste Bloggerin Kubas. Jetzt darf sie erstmals seit zehn Jahren auf Reisen gehen

Modellierter Sozialismus
Michael Zeuskes Buch über "Kuba im 21. Jahrhundert" verspricht eine Geschichte von unten. Zu Recht?

Der Präsident zog die Guyabera wieder aus
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie sehr die USA als regionale Führungsmacht ausgedient haben – das Treffen von Cartagena hat ihn vollends erbracht

Pontifex Maximus im Land des Máximo Líder
Papst Benedikt XVI. besucht einen Staat, in dem die Kirche die politischen Schützengräben inzwischen verlassen und den Kalten Krieg mit der Regierung aufgegeben hat

Schöpfrad der Unbeirrbaren
Vom Guerillero zur Legende und zum Mythos – Fidel Castro wird 85. Er hielt stets mehr von Massenmobilisierung als von Meinungspluralismus und Gewaltenteilung