Immanuel Kant
Irrwege einer wertegeleiteten Außenpolitik: Wenn Frieden aus der Mode kommt
Der Krieg galt seit der Aufklärung als geächtet, geprägt vor allem durch Philosophen wie Immanuel Kant. Doch dieses Ideal schwindet: Eine internationale Ordnung, die den Interessen der Staaten gerecht wird, scheint immer unerreichbarer
Kant würde kotzen: Warum Social Media aktuell nichts mit Aufklärung zu tun hat
In sozialen Netzwerken legen obskure Blogger viel Wert darauf, „selbst zu denken“. Unser Autor ist sicher: Mit Aufklärung im Sinne von Immanuel Kant hat das nichts zu tun. Was muss sich ändern auf den Plattformen?
Von Immanuel Kant zu „Everything Everywhere All at Once“
Prof. Dr. Erhard Schütz liest Bücher zu Immanuel Kants 300. Geburtstag und lässt sich von zwei erfolgreichen Mediengeschäftsfrauen und Autorinnen den Film „Everything Everywhere All at Once“ nahebringen
Herfried Münkler: Der Ukraine-Krieg führt zu einer neuen Weltordnung
Der Konflikt im Osten Europas verschiebt die globalen Machtverhältnisse, es entsteht eine Pentarchie: Die USA und China sowie Russland, die EU und Indien werden die neuen Weltmächte sein. Doch wie friedlich wird diese Weltordnung?
Begegnung in China: Die Schrift als Zeichen der Welt
Plötzlich zeigt eine chinesische Briefmarke den Kopf unseres deutschen Autors: Philosoph Ole Döring erzählt von einer persönlichen Begegnung mit dem Maler Gui Guorong in China und ihren Folgen
DDR-Literatur von A bis Z: Heiß diskutiert und überhaupt nicht wertlos
Sie waren nach dem Mauerfall rasch verschwunden und wurden als bedeutungslos abgetan: Bücher von Autor:innen aus der DDR. Klar, es gibt nicht „die“ DDR-Literatur. Und dennoch erleben alte Autor:innen eine Renaissance
Frank Kuhne über Immanuel Kant und Karl Marx: Für einen demokratischen Kommunismus
Was wäre ein „Verein freier Menschen“, wie Karl Marx ihn in seinem Hauptwerk fordert? Kann ausgerechnet Immanuel Kant die Frage beantworten?
Felix Heidenreichs neues Buch über Immanuel Kant: Eine Homestory aus Königsberg
Passend zum Immanuel-Kant-Jahr 2024 legt der Schriftsteller Felix Heidenreich ein gewitztes Buch vor. Kann man gegen die Welt „anvernünfteln? Ein Roman zum 300. Geburtstag des großen Denkers
Lea Ypi: Was ich von einer tschechoslowakischen Puppe über das Glück lernte
Was einen Menschen glücklich macht? Die Politologin Lea Ypi erinnert sich an ihre Kindheit in Albanien, was diese sie über Sehnsüchte gelehrt hat – und warum ihr vor T-Shirts mit Smileys bis heute graut
Von Kant bis Kittler: Als die Universität noch Querköpfe kannte
Im Zeitalter von Exzellenzclustern, Drittmittel-Druck und Zeitnot ist an Hochschulen kaum noch Platz für Nonkonformisten. Das war mal anders
Kants „Ding an sich“: Ist alles Physik?
Was ist Wirklichkeit? Ulf Danielssons „Die Welt an sich“ kommt etwas großspurig daher und hält nicht, was er verspricht. Trotzdem lässt sich seinen Argumenten einiges abgewinnen
Nationaler Phantomschmerz: Italiens spezieller Umgang mit dem Ukrainekrieg
Außenminister Luigi di Maio tritt aus der Fünf-Sterne-Bewegung aus. Der Papst ruft zum Frieden auf und nennt monatelang den Aggressor nicht beim Namen. In Italien sind die Fronten verhärtet, wenn es um Putin geht
Menschenrechte weißer Männer?
Nichts scheint modischer, als das Denken der Aufklärung als kolonialistisch zu „entlarven“. Dabei sind Selbstkritik und Solidarität seine Stärken
Statt Muckefuck
Jörg Fauser hat in „Kant“ Licht, Schatten und Dekor, Granteln und Mosern perfekt abgestimmt – der Autor ist schon lange mehr als ein Geheimtipp

Kant und Krieg
Markus Lanz und Richard David Precht wurden einst belächelt, heute gelten beide als TV-Instanzen. Ihr Podcast-Mix aus Fragen und Philosophie erinnert an Sokrates
Oh die Gewissensbisse!
Zwischen Sünde und Versagen – über die Nöte derer, die alles richtig machen wollen

Die DDR in sich tragen
Jetzt meldet sich eine jüngere Generation zu Wort. Über Aufbruch und Phantomschmerz
Der Wandel ist weiblich
Revolutionen verbreiten Schrecken, aber auch Hoffnung – wenn Frauen an ihrer Spitze sind, wie jetzt in Belarus
„Größere Meinungsfreiheit gab es noch nie“
AktivistInnen fordern Veränderung, das Establishment beklagt indes eine „Cancel Culture“. Was bedeuten die Auseinandersetzungen von heute für die Gesellschaft von morgen?
Boxenstopp, später
Ulf Poschardt will Kategorien wie „links“ und „rechts“ abschaffen und wirft dafür mit Klassikerzitaten um sich
Die Krise, die die Welt verändert?
Die Finanzkrise von 2008 hat die Welt nicht verändert, sie löste keinen fundamentalen Wandel des Kapitalismus aus. Das könnte diesmal anders sein

Ein Praktiker des Dialogs
Mein Vater war nach 1990 Anwalt vieler bekannter DDR-Bürger. Sein Wunsch war: Man hätte ihnen besser zugehört
Der Kommunismus ist …?
Tim Henning ist ein Philosoph, der unseren Fragebogen selbstredend philosophisch beantwortet
Tickt’s noch?
Die Uhrzeit war einmal der Taktgeber der Gesellschaft, heute gilt Pünktlichkeit als retro. Dafür herrscht eine Pflicht, ständig verfügbar zu sein