Jassir Arafat

Nicht blind

Die Perspektive der Palästinenser:innen kam zuletzt zu kurz. Muriel Asseburg füllt diese Lücke nüchtern und mit Sachverstand

Zwei Staaten, eine Heimat

Die geplanten Annexionen in der Westbank belasten die Suche nach Lösungen des Palästina-Konflikts. Dabei gäbe es Alternativen. Droht eine neue Eskalation?

1993: Oh-oh, Oslo

Zunächst wird geheim und mit großer Skepsis verhandelt. Doch dann einigen sich Palästinenser und Israelis auf Verträge, mit denen der Frieden greifbar scheint

1977: Märchenhafte Reise

Erstmals reist mit dem Ägypter Anwar al-Sadat ein arabischer Führer nach Israel. Dieser Staatsbesuch wie die damalige Versöhnung wirken aus heutiger Sicht fast surreal

1995: Im Visier

Vor 20 Jahren erschießt Igal Amir in Tel Aviv Regierungschef Yitzhak Rabin. Der Friedensprozess zwischen Israel und der PLO wird sich davon nicht mehr erholen

Wem nützte Arafats Tod?

Wurde der einstige PLO-Führer vergiftet oder nicht? Er war zwar 2004 politisch angeschlagen, doch heute würden ihn die Palästinenser ebenso wie die Israelis brauchen

Zum Tee bei Yassir Arafat

Durch den Gefangenenaustausch mit Israel hofft die Hamas verlorene Sympathisanten und Anhänger zurückzugewinnnen, zuletzt hat sie zusehends an Rückhalt eingebüßt

Vox Taxi – Vox Dei

Das Wort "Frieden" ist in Israel altmodisch geworden. Den Arabern kann man nicht trauen, die Überzeugung teilt derzeit die Mehrheit. Netanjahu hat keinen Verhandlungsdruck

Der kleine Finger

Schon einmal galten Gespräche ­zwischen Israelis und Palästinensern als letzte Chance. In Camp David wurde 2000 unter Aufsicht der USA verhandelt, um zu verhandeln

Das große Wagnis

Der palästinensische Premierminister liebt das Risiko. Er will Ende 2011 den unabhhängigen Staat Palästina ausrufen und hofft auf eine Anerkennung durch die USA

Der ehrenwerte Fahmi packt aus

Israels Fernsehen enthüllt in "Kanal zehn" Sex- und Korruptionsaffären in der Autonomiebehörde und Entourage von Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas

Eine Oase in der Wüste

Israel gedenkt wieder der Ermordung von Yitzhak Rabin. Doch sein Vermächtnis verblasst. Das heutige Establishment hat das Klima für den Mord erst vorbereitet

Eine dritte Intifada ist möglich

Die Fatah hat auf ihrem Parteitag in Bethlehem nicht nur die „Generation Arafat“ abgewickelt, sondern auch Entschlossenheit getankt

Fatah will Zähne zeigen

Erstmals seit 20 Jahren hält die Fatah wieder einen Kongress ab. Die Partei von Palästinenser-Präsident Abbas will einen härteren Kurs gegenüber Israel einschlagen

Angst vor dem Kontrollverlust

Das Vorgehen der Fatah gegen den Sender al Dschasira weist auf ein verbreitetes Problem arabischer Führer: Sie können sich nicht an die neue Medientransparenz gewöhnen

Von der Schlacht in die Schule

Yussef Bazzis Roman „Yassir Arafat sah mich an und lächelte“ erzählt von einer ­Jugend im libanesischen ­Bürgerkrieg zwischen Töten und Saufen und Die-Schulbank-drücken

Kein Platz unter der Sonne

Die israelische Autorin und Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer über einen Krieg, der die Palästinenser zur völligen Kapitulation zwingen soll

Die List der Vernunft

Der israelische Schriftsteller Uri Avnery über einen genetisch bedingten Optimismus, der ihn auch zu seinem 85. Geburtstag nicht verlässt

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