Jean-Paul Sartre
„Der neue Antisemitismus“: Wie aktuell sind Jean Amérys Schriften?
Der jüdische Schriftsteller Jean Améry starb 1978, jetzt erscheinen seine Schriften unter dem Titel „Der neue Antisemitismus“ – wie aktuell sind sie heute?

Muamar al-Gaddafi als Schriftsteller
Was kaum einer weiß: Der libysche Dikator war mal ein Existenzialist. Der Journalist Charlie Nash ist dem nachgegangen

„Erzählen, wie sie liebten“
In seinem neuen Buch „Liebe in Zeiten des Hasses“ entdeckt der Beststellerautor Florian Illies die vermeintlich bekannten 1920er und 1930er Jahre neu. Im Zentrum steht das Gefühlsleben von Schriftstellerinnen
„Eminente Weltliebe“
Wolfram Eilenberger hat beschrieben, wie vier Frauen die Philosophie über dunkle Jahre gerettet haben
Frei sein zu leben
Juliette Gréco ist mit 93 Jahren in ihrem Haus in Ramatuelle gestorben. Unsere Autorin hat sie dort 2005 besucht und mit ihr auch über das Älterwerden gesprochen

Isolationsfolter
Ein Filmabend mit Beckett – das war schon vor Corona geplant. Die Brücke von Beckett zu Beethoven ist dessen „Geistertrio“

Distanz, weitermachen
Im Theater Naumburg keimt mitten im existenzialistischen Pessimismus Hoffnung auf

Zerschmettert
Kersten Knipp untersucht, wie Frankreich sich nach 1940 verführen ließ

Schale Rache
Didier Eribon schrieb 1999 übers Schwulsein. Er fiel damals schon aus der Zeit
Einer gegen Alle
Juan Branco hat als Anwalt Julian Assange verteidigt, als Autor Präsident Macron attackiert. Nun verklagt er die EU wegen ihrer verfehlten Flüchtlingspolitik
„Wer hat meinen Vater umgebracht“ von Édouard Louis: Ich klage
Édouard Louis sucht Schuldige für das Leben seines Vaters und findet sie im Élysée
Kampf dem Sauerbraten
Kaum eine Kneipe war im Hamburg der Nachkriegszeit so verschrien und faszinierend gleichermaßen wie die „Palette“. Sie war Eldorado für Träumer und Traumatisierte

Es war ruhig
Claude Lanzmann wagte sich tiefer als alle anderen in die Dunkelheit, er sah dem banalen Bösen in die Augen und ließ es sprechen
1968: Gedanken of Color
Der Gedichtband „An Afrika“ des karibischen Schriftstellers Aimé Césaire erscheint auf Deutsch und greift den europäischem Kolonialismus an

Zur Sonne!
Triumph und Zärtlichkeit: Julia Korbik berauscht sich an Simone de Beauvoir
Neue Linke müssen her
Mit der ökologischen Krise werden Klassenstandpunkt oder sexuelle Identität sekundär, meint Thomas Seibert

Deleuze träumt
Klaus Birnstiel hat das Standardwerk zum Poststrukturalismus geschrieben. Die Denktradition lebt – vor allem durch ihre Leitideen

Glaube, Lüge, Hoffnung
Ob für Autos, Mode oder Parteien: Jeder wirbt heute mit Glaubwürdigkeit. Wir sind skeptisch
„Die Menschheit braucht eine Stimme“
Andreas Bummel kämpft mit der UNPA-Kampagne für ein Weltparlament, in dem alle Menschen die gleichen Stimmrechte haben
Nimm ein Cocktailglas
Groß denken, konkret denken, frei sein, revoltieren, Liebe machen, kritische Literatur lesen. Warum es heute wieder gute Gründe gibt, sich zum Existenzialisten zu machen

1974: Besuch des alten Herrn
Vor 40 Jahren trifft der Philosoph Jean-Paul Sartre in der JVA Stuttgart-Stammheim den RAF-Gefangenen Andreas Baader. Beide reden gut eine Stunde lang aneinander vorbei

Letzte Chance
Viel Zeit bleibt nicht mehr! Weil eine böse Macht den Superhelden an den Abgrund zwingt oder der Klimawandel der Erde den Garaus macht. Das Last-Minute-Lexikon der Woche

A–Z Sterben
Über die Sterbehilfe wird gerade heftig gestritten. Ewigkeit gibt es aber nur in der Kunst: Wie die Literatur vom Sterben erzählt, zeigt unser Lexikon

„Nomadische Kräfte“
Der französische Philosoph Alain Badiou über die aktuellen Debatten um Arbeitsmigranten und Asylsuchende