Joschka Fischer
Kein bisschen Volkspartei: Sechs Gründe für die Misere der Grünen
Gramsci richtig lesen – das wäre ein Anfang, reicht aber nicht. Noch 2021 wähnten sich die Grünen auf dem Weg zur stärksten Partei der Republik. Heute stehen Robert Habeck, Annalena Baerbock & Co. bei etwa 13 Prozent. Warum?
Joschka Fischer überkommt die Lust am Tabubruch: Atomwaffen für Deutschland?
Joschka Fischer bringt Atomwaffen für die EU ins Gespräch. Nicht nur die geopolitischen Krisen, ebenso Zweifel an amerikanischer Abschreckung leisten dem Vorschub. Dabei steht auch eine „nationale Lösung“ im Raum
Linkspartei und Grüne: Die sind ja gar nicht mehr links!
Lohnt es sich für den Überlebenskampf der Linkspartei, sich an den Grünen abzuarbeiten? Wohl kaum. Sahra Wagenknecht und die Linke wären gut beraten, erstmal einen Blick auf die Parteigeschichte von Bündnis 90/Die Grünen zu werfen
Einhelliges Schweigen der ehemaligen Pazifisten
Die Grünen wollen als Regierungspartei keine abweichende Position zur Aufrüstung beziehen. Die historische Wurzel des militärischen Denkens in der Partei ist der Kosovokrieg vor über 20 Jahren. Und der tieferliegende Grund? Opportunismus
Frieden schaffen mit eigenen Waffen: Die Scholz-Doktrin
Der Rheinmetall-Chef feiert: Worauf sich auch Thyssen Krupp, Airbus oder auch Hensoldt freuen können, dank des Bruchs der Ampel mit der deutschen Friedenstradition
Hommage an das Peter-Prinzip
Sollte Annalena Baerbock Außenministerin werden, wäre das ein Schlag in die Magengrube für jeden, der auf persönliche Integrität in der Politik wert legt

Der mediale Geleitschutz
Wie die „Bild“ und die „taz“ 2001 mit dem sich abzeichnenden deutschen Kriegseinsatz umgingen

Das Gegenmodell
Annalena Baerbock hatte noch nie ein Regierungsamt – und ist dennoch Favoritin für die grüne Spitzenkandidatur

Merkt ihr selbst, oder?
Die Grünen wachsen und wachsen. Ihr Verhältnis zum Konsumismus ist seit 1979 ungeklärt
„Nur die Migranten können unser Land retten“
Enrico Deaglio sah Blüte und Niedergang der italienischen Arbeiterbewegung. Heute beschäftigt ihn das Thema Rassismus

Joschkas Gang
Sebastian Kasper beschreibt linke Aufbrüche zwischen 1968 und den Achtzigern
Biotop der Mittelschicht
Die Partei arbeitet an ihrem Profil für das Wahljahr 2017. Ihre gutverdienende Klientel umwirbt sie offensiv wie noch nie
Hi, Perikles, it’s Obama
Karl-Heinz Göttert entwirft in „Mythos Redemacht“ eine wahrhaft demokratische Geschichte der Rhetorik

Missverständnis
Julia Encke erklärt, warum echte Charismatiker nicht unbedingt gute Manieren benötigen

A–Z Taxi
Taxifahrer kämpfen mit den Zumutungen des Großstadtverkehrs und mit ihrem schlechten Ruf. Was man vor dem Einsteigen sonst noch alles wissen sollte, verrät unser Lexikon
Ein zweiter Joschka Fischer
Der hessische Grünen-Chef Tarek Al-Wazir hat vieles gemeinsam mit Joschka Fischer: erst ausgegrenzt, dann aufgestiegen. Wirft jetzt auch Al-Wazir seine Ideale über Bord?

Vom Erzfeind zum Partner
hat sich nicht träumen lassen, dass er einmal an Schwarz-Grün in Hessen basteln würde. Heute ist es soweit

Wohin der Wind sie trägt
Die neue Spitze soll die Partei neu aufstellen. Dabei geht es nicht nur um mögliche Koalitionen, sondern um eine Generationenfrage: Muss die Partei pragmatischer werden?
Der Countdown läuft
Politik und Medien haben sich beim Thema Syrien-Intervention gegenseitig soweit aufgeheizt, dass sich nur die Finger verbrennt, wer das Feuer noch löschen will
Auf den Schultern von Riesen
Stellen wir uns vor, Steinbrück & Co würden sich die rot-grüne Koalition unter Gerhard Schröder zum Vorbild nehmen. Dann hätte die Politik zumindest Ecken und Kanten

Der Spätheimkehrer
Fritz Kuhn könnte erster grüner Chef einer Landeshauptstadt werden. Es wäre ein lang ersehnter Triumph

„Na warte, Wonka!“
Die eigene Partei als Stein im Schuh: Joschka Fischer legt sein Buch über die letzten rot-grünen Jahre vor

Die grüne Masche
Früher wollten sie mit niemandem, heute können sie mit allen: Die Grünen sind dreißig. Dazu ein Gespräch mit Heiner Geißler

So viele Bomben wie möglich
Vor zehn Jahren schickte die rot-grüne Regierung erstmals seit 1945 wieder deutsche Soldaten in den Kampfeinsatz. Es durfte keine Feuerpause geben