Josef Stalin

Seiner Sache treu
Zu radikal, zu konsequent: Zum Tode des marxistischen Philosophen und DKP-Mitglieds Hans Heinz Holz, der am Sonntag mit 84 Jahren im Schweizer Sant'Abbondio gestorben ist

Desillusionskunst
Mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" hat Eugen Ruge den deutschen Buchpreis gewonnen. Zu Recht meint unser Rezensent

Brieftauben an Stalin
Henri Martin, der als 17-Jähriger für die Résistance kämpft, wehrt sich gegen den französischen Kolonialkrieg in Indochina und wird im Oktober 1950 exemplarisch bestraft

Terror und Nachspiel
Der Historikerstreit ist nicht vorbei – er beginnt von Neuem, aber was, bitte schön, hat die Schoah mit den alten Griechen zu tun? Eine Replik auf Egon Flaig

Wie Hammerschläge
Vor 70 Jahren gab es Deutsche, die so viel Mut und so viel Verantwortung für ihr Land hatten, sich dem Krieg gegen die Sowjetunion zu widersetzen und viel zu riskieren

Im Mausgrau der Wehrmacht
Die Erinnerung an den 22. Juni 1941 hat mit dem heutigen Verhältnis zu Deutschland und den Deutschen scheinbar nichts mehr zu tun. Die Feindbilder haben ausgedient

Musik auf Rippen
Der Autor Uli Hufen hat die Geschichte russischer Gaunerlieder recherchiert – und ist dabei den Dandys der Sowjetunion verfallen

Was von Lenin bleibt
Wolfgang Ruge deutet den russischen Revolutionsführer Wladimir Iljitsch Lenin in seinem Biografie aus dem Nachlass als ambivalente Gestalt shakespearschen Formats

Eine Stadt im Taufbecken
Als im Mai 1953 Chemnitz in Karl-Marx-Stadt umbenannt wurde, wollte die DDR-Führung den Lehrmeistern Lenin und Stalin ein eigenes Schwergewicht entgegensetzen

Eher leise als laut
Auf den ersten Blick sieht Rumänien in Horatiu Malaeles Film „Stille Hochzeit – Zum Teufel mit Stalin“ aus, wie man sich Rumänien vorstellt. Auf den ersten Blick

Stalin und die DDR
Den Herbst 1989 prägt auch eine heftige Kontroverse um stalinistisches Züge des DDR-Sozialismus. Im "Sonntag" äußert sich dazu der Schriftsteller Christoph Hein

Hitlers Kopf ist eine Frau
Sowjets hatten falschen Führer-Schädel. Zweifel am Kopfteil im Kreml bestätigt. Zu klein für den "Führer". Jetzt enthüllen amerikanische Forscher: Es war eine Frau

Stalin in der Metro
In Moskau ist das Foyer der Metrostation "Kurskaja" im Stil der vierziger Jahre restauriert worden. Eine Hommage an den Diktator oder einfach Treue zum Original?

Politisch oder moralisch falsch?
In Russland gibt es zwei konträre Positionen zum Hitler-Stalin-Pakt von 1939. Die einen reden von einem verbrecherischen Komplott, die anderen von nötiger Interessenpolitik

Zwei Brüder im Geist
Das Abkommen zwischen Hitler und Stalin traf die Welt völlig unvorbereitet. Die UdSSR hatte ihre Rolle als Bollwerk gegen den Faschismus von heute auf morgen verloren

Die Angst vor dem Wort
Robert Littells Roman „Das Stalin Epigramm“ ist ein komplexes Buch über das Verhältnis zwischen Literatur und Macht und eine Hommage an Ossip und Nadeshda Mandelstam

Kyrill gegen Hitler-Stalin-Vergleich
Die Russisch-Orthodoxe Kirche streitet heftig über die Sowjet-Geschichte. In der Ukraine musste sich der Patriarch von Moskau zum Thema Stalin äußern

Krieg gegen das eigene Volk
Zwei Bücher von Karl Schlögel und Orlando Figes über das Leben im Stalinismus in den dreißiger Jahren: Wirtschaftlicher Fortschritt und Modernisierung neben Verfolgung

Flügelkämpfe
Vor 90 Jahren wurde die KPD gegründet

Von Rinaldo Rinaldini bis Josef Stalin: Räuber, Rächer und Rebellen
Sozialbanditen auf dem Prüfstand

Vernunft und Geschichte
Drei Bücher von Domenico Losurdo und Rudolf Burger über den Zusammenhang von Wertekampf und Geschichte. Insbesondere nach dem Mauerfall 1989

Der Kesselheizer der Revolution
Drei bewaffnete Aufstände im Vogtland und im mitteldeutschen Industrierevier führte Max Hoelz in den zwanziger Jahren an. Vor 75 Jahren starb er unter ungeklärten Umständen in der Sowjetunion

Die Luft reicht für alle
Im Konvoi von Tiflis nach Gori

Literat und Moralist
Zum Tod von Alexander Solschenizyn (1918-2008)