Kosovo

Die wollen Latte macchiato
Einst war Theth ein verlorener Ort. Wunderschön gelegen, doch mit verarmten Bewohnern. Dann kam der Tourismus
Ziemlich unverfroren
Wenn die EU plötzlich von drohender Kleinstaaterei spricht, offenbart sie ihren Opportunismus. Denn damit hatte man nicht immer ein Problem
Neutralität ist schädlich
Die EU sollte um ihrer selbst willen das Prinzip der Nichteinmischung aufgeben und in Spanien vermitteln, auch wenn die Regierung Rajoy das ablehnt

Verlorene Söhne
Frau Qerkezi hatte einen Mann, sie hatte vier Söhne. Die Familie betrieb einen Imbiss. Man lebte. Dann kam der Krieg

Wenn die Tür verriegelt ist
Mit dem Verlust einer EU-Perspektive verschärfen sich in der Region wieder die Konflikte zwischen einzelnen Staaten

Jetzt sind sie weg
Viele Helfer haben sich mit Geflüchteten angefreundet. Nach der Abschiebung bricht der Kontakt oft ab. Zurück bleiben Sorgen

1991: Stunde des Mars
Slowenien und Kroatien proklamieren ihre Unabhängigkeit von Jugoslawien. Sie als Staaten anzuerkennen, ist in Europa zunächst strittig, bis sich Deutschland durchsetzt

Worte und Wirklichkeit
Deutschland hat eine besondere Verantwortung für Roma – in der Praxis wird munter abgeschoben
Abchasien ist Fußballweltmeister!
Wen interessiert schon die EM in Frankreich. Das spannendste Fußballturnier des Sommers ist ein anderes
Mit Schutzmaske ins Parlament
Konflikte zwischen Regierung und Opposition beschränken sich nicht auf Handgreiflichkeiten. Wie gut, dass die Macht andere haben

Altkader, EU-Politik
„Pfingstrosenrot“ ist der zweite Roman des Autorenduos Schünemann & Volic

Stadt, Land, Flucht
Jan Böttcher sucht als Schriftsteller das Unfertige – seit den 90ern im Osten Berlins, seit ein paar Jahren auch in Priština
Strukturell gnadenlos
Die Gründe für die Flucht hat der Westen meist selbst geschaffen – wie soll er nun reagieren?

Aufs gute Leben
Edi Rama ist mit der vielseitigste Regierungschef der Welt. In Paris studierte er Kunst, um die Welt reiste er als Basketballprofi. Nun will er Albanien weiter öffnen

Gegenwart geht nicht
Das Leipziger Dokumentarfilmfestival als Spiegel der Erinnerung – ans Schreiben über Film und ans Filmen von Geschichte
Sonnige Tage in Bad Prizren
Der Kosovo gilt jetzt als „sicheres Herkunftsland“. Aber für den Bundeswehr-Einsatz ist kein Ende absehbar
Plötzlich ist Ungarn überall
Ohne gesamteuropäische Strategie wird auch die deutsche Flüchtlingspolitik bald an einem toten Punkt angelangt sein
Zwei-Klassen-Asylrecht
Roma sind von Verfolgung bedroht, dennoch werden sie regelmäßig abgeschoben
De Maizière steigt auf den Lerchenberg
Flüchtlinge touren teuer per Taxi durchs Land und die Türkei braucht deutsche Unterstützung: So sieht der Innenminister das Land, dessen Politik er bestimmt

Abschied von der Grundrechtspartei
Mit dem Begriff „Paketlösung“ verschleiern die Grünen die Verschärfungen. Die Flüchtlingspolitik bleibt dabei auf der Strecke
Jugoslawisches Syndrom
Nicht immer kann eine Analogie überzeugen. Dieser Vergleich aber schon: Warum Griechenland das Kosovo der Jetztzeit ist
Grenzenloses Zutrauen
Deutschland ist für Albaner, Serben und Bosnier von ähnlicher Anziehungskraft wie Frankreich für Algerier, Ivorer und Senegalesen
Seehofer macht Ernst
Die CSU-Landesregierung will es Balkan-Flüchtlingen so schwer wie möglich machen und schafft Zentren zur Schnellabschiebung
Westeuropa und Resteuropa
Nicht nur dieser Balkan-Staat wird durch die Schwäche der EU zunehmend in Schwierigkeiten gebracht