Max Frisch
Gerümpel einer erloschenen Liebe
Er ist ihr als Feind erschienen, sie hat ihn als dummen Schüler behandelt: Das Schauspiel Frankfurt bringt „Wir haben es nicht gut gemacht“, den Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Max Frisch, auf die Bühne – in all seiner banalen Tragik
Schauspieler Ronald Zehrfeld: „Westler sagen: So kannte ich den Osten gar nicht“
Ronald Zehrfeld wurde mit Filmen bekannt, die im Osten spielen, und ist deutschlandweit populär. Er erzählt, was die Figur in seinem neuen Film so verunsichert, welche Traditionen er an Silvester pflegt und was er von Friedrich Merz hält
Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch: Berühmtes Scheitern
Liebe und Leiden eines der bekanntesten Paare der deutschsprachigen Literatur. Die Literaturkritikerin Beate Tröger hat den Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch gelesen und fragt sich: Ist ihr Briefwechsel eine Sensation?
Krisenzeiten: Die Unvernünftigen sterben aus
Ukraine-Krieg, Klimakrise: Verunsicherung ist in Krisenzeiten nicht vermittelbar, nicht einmal mehr Zaudern. Aber wie sollen wir bei all den Katastrophen eigentlich nicht den Verstand verlieren?

Max-Frisch-Preis: Jonas Lüscher spricht in Preisrede über Pflicht zum Widerstand
Der Schriftsteller Jonas Lüscher hat den Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich erhalten. Wir dokumentieren seine Preisrede

„Er suchte nach der Ursubstanz, die alles in Bewegung setzt“
Der Bankangestellte Armand Schulthess zog 1951 in einen Kastanienhain und arbeitete dort zwei Jahrzehnte an einem rätselhaften Werk. Ingeborg Lüscher machte ihn als Künstler bekannt
Der Schmutz der Alten
Früher war alles besser, so von der Ökobilanz her? Ralf Klausnitzer blättert in Klassikern der Reiseliteratur
Der Kommunismus ist ...?
Eckhart Nickel mag den Jaguar von Max Frisch und wäre gerne Meteorologe geworden
Wag es nicht!
Die große Roman-Tetralogie „Die geniale Freundin“ liegt jetzt vor. Elena Ferrante stellt in ihr die Frage, wie weibliches Schreiben möglich ist

1958: Immer Frisch
Seit 60 Jahren nistet Herr Biedermann auf den Theaterbühnen. Immer wieder lässt er die Brandstifter in sein Haus, die ihm das Dach überm Kopf anzünden. Nie lernt er was
Ritt mit den Fledermäusen
Das Echo eines Cowboys: Max Frischs Romanklassiker „Stiller“ steckt immer noch voller Überraschungen

Einsam im Nebel
Thom Luz inszeniert Max Frischs Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“. Die Pointe, der Zerfall des Zusammenhangs, wird per Singspiel verschärft

Ei, wer bloggt denn da?
Unser Fragebogen nimmt Anleihen bei Max Frisch und Marcel Proust. Wir baten handverlesene „Freitag“-Bloggerinnen und Blogger, ihn auszufüllen

1965
Max Frisch schreibt über Arbeitskräfte, die Menschen sind. Joseph Beuys erklärt einem toten Hasen die Kunst und France Gall gewinnt den Grand Prix: 1965 als Lexikon

Ein Lehrstück für die Politik
Krieg zu vermeiden ist das vorrangige Ziel von Politik. Aber wie weit darf man dabei gehen? Und vor allem: wie? Bei Max Frisch kann man es lernen
Verbunden im Zweifel
Stephan Reinhardt über die Freundschaft zwischen Max Frisch und Alfred Andersch

Die Freunde der Berliner Jahre
Es lag 20 Jahre lang in einem Banksafe: Nun konnte Max Frischs Tagebuch „Berliner Journal“ endlich erscheinen. Eine Lesehilfe

Das Gift des Nationalismus
Europas Gesellschaften sind auf Migration angewiesen, doch mit den MigrantInnen tun sie sich schwer. Ein Blick auf die jüngere Geschichte in der Schweiz ist lehrreich

Mitreden können in der Diez-Kracht-Debatte
Wie steht es eigentlich um die Diez-Kracht-Debatte, fragt man sich, gerade etwas abgelenkt durch die Gauck-Merkel-Debatte?

Pfeifen, die ich nie geraucht habe
Am Sonntag wäre Max Frisch Hundert geworden. Was bedeutet Frisch jungen Kollegen heute? Vier Studenten des Schweizerischen Literaturinstituts antworten

Ich und Max Frisch: Eine kritische Absonderung
Fast könnte man es in diesen Tagen vergessen: Nicht alle mochten Max Frisch. Von seinen Vorbehalten erzählt der Schweizer Schriftsteller Paul Nizon

Heiner Müller als MP3
Was aber bleibt, sprechen die Dichter: Die audiovisuellen Möglichkeiten verschieben die Maßstäbe zwischen Künstlerfigur und Werk. Heiner Müller muss man nicht mehr lesen

Der Vorhang ist gefallen
Christa Wolfs neues Buch "Ein Tag im Jahr" gibt Antworten auf manche Fragen nach der wahren DDR