Mensch

Die Tiefenzeit der Zukunft

2020 war ein großartiges Lyrikjahr für die Natur: Drei deutsche Dichterinnen erkunden, wie porös unsere Gegenwart ist

„Eine Katastrophe, die von innen kommt“

Der französische Philosoph Bruno Latour über Politik, die Probleme des Postfaktischen und darüber, wie die Corona-Krise ein Modell zur Verbreitung von Ideen liefert

Smarte Diktatur

Kann der Mensch auf die Idee kommen, künstliche Intelligenz mit der Rettung der Welt zu beauftragen?

Ungleichheit ist die Krankheit

„Die Erde heilt, wir sind das Virus“ ist ein Spruch, den man sich überall dort leisten kann, wo Armut und Umweltzerstörung outgesourct werden

„Unser Körper braucht Gemeinschaft“

Der Mikrobiologe Thomas Bosch erläutert, warum menschliche Organismen auf den Austausch mit anderen angewiesen sind. Ein Grund sind unsere Mitbewohner: die Mikroben

Bleibt mutig!

So gigantisch die Aufgabe scheint, sie muss angegangen werden. Ein Gastbeitrag des Philosophen Frieder Otto Wolf

Vermessen

Der 5. März ist der „Tag der Vermessung und Geoinformation“. Einst nahmen wir dafür Elle und Fuß, heute kartografieren Superrechner sogar das Gehirn. Unser Lexikon

Uncooler Urahn

Was bleibt von uns? Robert Macfarlane erkundet es in Höhlen und Schächten

Alles wird anders

Armen Avanessian und Daniel Falb wollen Erstbegründungen erschüttern

Werdet unregierbar

Wie können wir den Faschismus stoppen? Sechs Vorschläge von Paul Mason

Unsere letzte und beste Chance

Was ist schlimmer, Artensterben oder Klimawandel? Falsche Frage. Wir lösen entweder beide Probleme oder keines von beiden

„Alternativen zu uns“

Deutsche Ethnologen waren im 19. Jahrhundert oft Gegner des Kolonialismus, sagt Horst Bredekamp

Neustart, bitte warten

Facebook & Co. entdecken auf einmal ihre Menschlichkeit. Eine Gefahr für die Demokratie bleiben sie trotzdem

Danke, Pflanzen

Zwei Bücher rücken die Verhältnisse auf der Erde zurecht: Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung, er nervt eher

Kompost der Geschichte

Wir sind Zeugen eines großen Massensterbens. Viele Arten verschwinden, bevor sie überhaupt entdeckt werden. Und auch die Taxonomen werden immer weniger

Geh, Gespenst!

1968 glaubte man an einen Fortschritt, der heute fragwürdig erscheint. Ein neuer Aufbruch muss einen anderen Weg nehmen

„Die Zeit der Monster“

Der franko-tunesische Psychoanalytiker Fethi Benslama über seine Begegnung mit Freud und seine Arbeit mit Islamisten

Politische Tiere

Der Hochadel im Zoo Berlin besteht nun aus Pandas. Selbst Staatschefs huldigen ihnen. Unpolitisch waren Bär, Adler, Wolf oder Biene noch nie. Ein Bestiarium

Gaia gegen Globus

Bruno Latour will als Wissenschaftssoziologe die Ökologie repolitisieren. Das ist nicht schön, aber wahrscheinlich notwendig

Shakespeare zum Vögeln

Die neuen Spielzeuge der Lust bieten nicht nur Körper, sondern auch Geist. Sie sprechen mit ihrem Partner, etwa über Musik – und sie sind jederzeit bereit

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