Ministerium für Staatssicherheit
Leander Haußmanns „Stasikomödie“: Die Ohren der Anderen
Leander Haußmann hält dem Oscargewinner „Das Leben der Anderen“ nun seine „Stasikomödie“ entgegen

Verfassungsgericht: Kein hinreichender Schutz für Rechtsstaat und Demokratie
Hat das Bundesverfassungsgericht Bayerns Aushöhlung der Grundrechte in die Schranken gewiesen oder ihr Tür und Tor geöffnet?
„Red Metal“ von Nikolai Okunew: Heavy Metal war die größte Subkultur der späten DDR
Die wohl größte Subkultur der späten DDR? Heavy Metal! Der Stasi war das suspekt

1961: Nr. 558 in Bautzen II
Der Prozess gegen Heinz Brandt wird vorbereitet, der von West- nach Ostberlin entführt worden ist. Der Angeklagte saß im KZ und gehörte anfangs noch zur DDR-Nomenklatura

Pegasus
Aus dem antiken Sinnbild für die Dichtkunst ist eine Metapher für Spionage geworden. Warum inspiriert das Flügelpferd noch heute Kinder, Filmemacher, Philosophen?
Als einer den Wessis von der DDR erzählte
Der Literat wollte zeigen, wie furchtbar es im Osten zuging. Heraus kam ein Porträt über den wiedervereinten Zeitgeist von 1993
Öffnet endlich die BND-Archive!
Der DDR-Politiker Hans Modrow wurde vom Westen jahrzehntelang bespitzelt. Solange die Archive zu sind, weiß man nicht, was das bedeutet
Rumlaufen, Motivsuche
Harald Hauswald gilt als der Straßenfotograf Ostberlins. Von der Stasi beobachtet, fand er das Leben in der DDR dennoch unbeschwerter
Im Hungerstreik
Die DDR-Volkskammer wird bald für immer auseinandergehen. Bevor es soweit ist, wird sie Mitte September 1990 erst einmal besetzt und kommt aus dem Tritt
1990: Sand im Getriebe
Die Kirchen wurden in der DDR mal mehr, mal weniger bekämpft. Sie waren der Seismograf sozialer Schieflagen – und eine unverzichtbare Devisenquelle

1990: Ritter der Tafelrunde
In der DDR wird Hans Modrows Große Koalition zur „Regierung der nationalen Verantwortung“. Acht Vertreter der Opposition ziehen vom Runden auch an den Kabinettstisch

Ein Praktiker des Dialogs
Mein Vater war nach 1990 Anwalt vieler bekannter DDR-Bürger. Sein Wunsch war: Man hätte ihnen besser zugehört

Der gute Informant
Geheimdienste bemühen sich immer schon, Künstler zu diskreditieren. Eine Ausstellung in Dortmund widmet sich ihrem Treiben
Hufeisen im Hirn
Linke und Nazis sind quasi dasselbe, und man selbst hat nichts mit denen zu tun – über eine Lebenslüge der Union

Schimmelnde Zitronen
Im Kino wird die DDR meist von Autoren und Regisseuren aus dem Westen beschrieben. Erkenntnisgewinn: null
Andreas Dresen im Gespräch mit Jakob Augstein: „Alles kann man ändern“
Der Mauerfall bot Andreas Dresen eine Lehre fürs Leben: Nichts muss so bleiben. Dinge sind formbar. Er selber gilt weiter als „ostdeutscher“ Regisseur. Stört ihn das?
Der Kommandant muss abtreten
Hubertus Knabe ist nicht mehr Direktor der MfS-Opfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen. Sein Verständnis von Geschichtswissenschaft war seit jeher äußerst fragwürdig

Wer den Hut aufhat
In medialen Debatten verwischen sich die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem. Aus Bürgern und Journalisten wird ein Volk von Richtern
Zweiter Aufbruch
Günter Nooke ist der persönliche Afrika-Berater von Angela Merkel. Er kennt sie schon seit der Wendezeit

Unter Ursel
Walter Kaufmanns Porträts erzählen ein erotomanes Jahrhundertleben
Die Mauer bleibt weiß
Der linke Berliner Kultursenator erträgt an der West Side Gallery Kunst und Kritik – weil sie vergeht

1957: Tragischer Vordenker
Der DDR-Philosoph Wolfgang Harich gerät mit seiner „Plattform für den besonderen deutschen Weg zum Sozialismus“ unter die Räder und muss für Jahre ins Gefängnis

Tücken der Erinnerung
Wie man sich mit der Vergangenheit versöhnt: „Kundschafter des Friedens“ und „Der Ost-Komplex“
„Das nervt mich“
Über Andrej Holm, den Rücktritt, die Stasi und das Twittern: Jakob Augstein im Gespräch mit Michael Müller