Partei des Demokratischen Sozialismus
Macbeth in Magdeburg
Der Streit um den Rundfunkbeitrag legt die Strukturprobleme der ostdeutschen CDU offen

Jenseits der roten Linie
Im Bundestag wurden jüngst Abgeordnete bedrängt. War das Protest unkonventioneller Art, wie es ihn immer schon gab?
Hurra, wir kapitulieren
In einem Interview hat Gregor Gysi seine Partei zu außenpolitischen Kurskorrekturen aufgefordert, um regierungsfähig zu sein. Und beliebig zu werden?
1990: Wechselbäder
Bei der DDR-Kommunalwahl verliert die CDU 800.000 Stimmen. Der Glaube an eine blühende Zukunft leidet. Einheitsdrang und Existenzangst halten sich nun die Waage
Die Kirche eint Linke, FDP und Grüne
Wegen einer Erbschaft aus napoleonischer Zeit empfangen die christlichen Kirchen in Deutschland Staatsleistungen in Millionenhöhe. Das soll sich nun ändern

Gysi Rider
Erinnerungen an den Tag, an dem der DDR-Sozialismus in die (Wahl-)Urne kam
Die alte Ordnung zerbricht
Das bekannte System ist am Ende. Die Parteien sortieren sich zwischen Grünen und AfD: Zwei neue Pole zerren an ihnen
Tausend Mal diffamiert
Diether Dehm hat viele Skandale überlebt und blickt tief in die Eingeweide linker Politik
Tabubruch vor dem Tabubruch
Thüringen zeigt, wie sehr Deutschland mit der europäischen Normalität hadert: dass sozialistische Parteien Regierungsverantwortung übernehmen, wenn sie gewählt werden

1990: Ritter der Tafelrunde
In der DDR wird Hans Modrows Große Koalition zur „Regierung der nationalen Verantwortung“. Acht Vertreter der Opposition ziehen vom Runden auch an den Kabinettstisch

Nicht zweimal verlieren
Die Geschichte der vergangenen 30 Jahre ist in Ostdeutschland eine Geschichte der Niederlagen. Es ist an der Zeit, sie endlich umfassend aufzuarbeiten
Die Entfesselten
Wohnungskonzerne kaufen billig, lassen Mieter für Sanierung zahlen, nutzen Steueroasen und alle nur denkbaren schmutzigen Tricks. Höchste Zeit für Widerstand
Abschied vom Neoliberalismus?
Die Partei plädiert für einen ökologischen Keynesianismus. Aber reicht das zur Rettung des Klimas?

Republikbewegendes
Minderheitsregierung, das klingt erst mal doof. Dabei bietet sie viele Chancen
German Angst vor dem Aufstehen
Warum ist das Sammlungsprojekt von Sahra Wagenknecht und anderen gescheitert? Ein Psychoanalytiker und Mitglied der ersten Stunde auf der Suche nach den tieferen Gründen
Terror mit Ankündigung
Steigen die Konservativen in Deutschland zum zweiten Mal nach den 1930er Jahren in denselben Fluss und koalieren mit der äußersten Rechten?
Es schmerzt so heftig
Dem Wahldesaster soll die Neuausrichtung folgen – ohne Tabus. Unvorstellbar ist das nicht
Ökologie im Zentrum?
Zur Frage, wie die Klimakatastrophe gestoppt werden kann, hätte der Marxismus viel zu sagen. Doch er wird nicht genutzt
„Das Ihr-seid-aber-doof nervt“
Unter Linken kämpfen gerade alle gegen alle. Simone Lange plädiert für eine offene Debatte – mit Respekt

Bis an die Schmerzgrenze
Der Streit um Migration könnte fruchtbar sein. Warum läuft er aus dem Ruder? Der Grund liegt in der Vergangenheit
Kohl sah keine Gefahr
Zurück in die 1990er Jahre? Darüber wird die Nachfolge von Angela Merkel entscheiden
1998: Werber an die Macht
Mit Gerhard Schröder als Kanzlerkandidat gewinnt die SPD die Bundestagswahl und beendet die Ära Kohl. Die neue rotgrüne Regierung ist trotzdem keine „der 68er“

Sie machen sich nicht ehrlich
#aufstehen erntet Kritik jener Parteiführer, die seit 15 Jahren keine linke Mehrheit schaffen

Geschichte wird gemacht
Die Partei, die sich mit ihrer Tradition schmückt, löst ihre Historische Kommission auf