Politikwissenschaft

Wo alles begann
Wenn die Politologin Ellen Meiksins Wood die Ursprünge des Kapitalismus analysiert, denkt sie naturgemäß auch sein Ende mit
Zar Wladimir
Vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi steht Präsident Putin im Zenit seiner Macht. Aber kann davon auch das riesige Land profitieren?

Schein und Sein
Als die BR Deutschland am 23. Mai 1949 gegründet wurde, trat auch das Grundgesetz in Kraft. Die darin verankerte Totalitarismus-Theorie stieg auf zur Staatsdoktrin

Angriff auf die Demokratie
Der Markt hat die Demokratie in weiten Teilen ausgehebelt. Bei der Problemdefinition waren sich zehn Intellektuelle am Sonntag einig. Jetzt müssen Lösungen her

Die Weite jenseits des Elfenbeinturms
Einst wurde gegen sie der Vorwurf der „Feuilletonpolitologie“ erhoben – nun drehen Franz Walter und die Göttinger Schule den Spieß mit der Zeitschrift INDES um

Die Partei hat wieder recht
Die Niederschlagung der Revolte von 1989 schien das Ende aller politischen Reformen. Zugleich sind in China heute Macht und Kapitalismus so verflochten wie nie

Befreiung aus dem Untergang
Am 30. Juni 1978 wurde Rudolf Bahro in der DDR zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Ein Band mit Schriften aus dem Nachlass

Das sollte nicht nur den Deutschen weh tun
Der Politikwissenschaftler Mohssen Massarrat über die Assimilations-Rhetorik des türkischen Premierministers - ein Angriff auf halbherzige Integration und Nationalismus

Anderswo leistet man sich bunte Blumen
Wie Kritische Wissenschaft der Bologna-McDonaldisierung zum Opfer fällt - in Berlin, Marburg, Bremen

Schafft 1000 Märkte!
Der brasilianische Politologe Roberto Mangabeira Unger will die Linke neu begründen

Aufstand der Ökonomen und andere Revolten
Der Wille zum Bruch mit der etablierten "neoklassischen" Wirtschaftslehre ist da - allein es fehlen die Alternativen

Marx und Keynes, Chavéz und China
Eine Marxismuskonferenz in Berlin-Wedding lotete linke Wege für das 21. Jahrhundert aus

Nicht herrschen, nicht dienen
Canforas ideologiekritischer Demokratiegeschichte fehlt der historische Hoffnungsfunken

Ausweitung der Kampfzone
In einem zweibändigen Sammelwerk des Hamburger Instituts für Sozialforschung versuchen sich Wissenschaftler und Publizisten daran, alten und neuen Terrorismus zu unterscheiden

Eine eigene Welt
In seinem Buch "Imperien"fordert der Berliner Politologe Herfried Münkler Europa auf, sich den USA gegenüber als Subzentrum zu behaupten

"Bush war ein Geschenk des Himmels"
Heinz Dieter Kittsteiner und Michael Minkenberg über Neokonservative in den USA, Eliten, Politik und Religion

Und jedes Jahr sein Kreuzchen zeichnen
Zwölf Millionen Menschen gingen nicht zur letzten Bundestagswahl - aktive Nichtwähler wollen mehr

Talentschuppen Universität
Gesine Schwan über Humboldtsche Bildung, Marxsche Ökonomie und die Frage, warum man mit einem "Ruck" im Bildungsbereich nichts auslösen kann

Kurs auf Desintegration
Kein Grund für Sparlogik

Das Defizit-West könnte zum Problem-Ost werden
Viola Neu, Politologin von der Konrad-Adenauer-Stiftung, über die Zukunftsperspektiven der PDS und ihres Reformerlagers

Unterirdische Vulkane
Zehn Jahre nach Ceausescu - Nationalismus als kollektive Ersatzidentität

Lernen aus dem Krieg
Die Leichtigkeit, mit der die bombardierenden NATO-Staaten sie für zwangsläufig erklärten, weist auf politisch moralische Verwahrlosung