Suizid
„Die Akte Kasia Lenhardt“: Notwendig oder entblößend?
Für einen Podcast recherchierten Journalistinnen die Geschichte von Kasia Lenhardt und Jérôme Boateng. Der Vorwurf gegen den Fußballstar: Partnerschaftsgewalt. Sprachnachrichten lassen das Model zu Wort kommen – trotz ihres Suizids in 2021

Ukraine: Die unsichtbaren Schäden der Kriegsveteranen
Soldaten, die aus dem Krieg zurückkehren, leiden unter Angstzuständen. Andere müssen sich an das Leben mit Prothese gewöhnen. Nicht wenige von ihnen sind suizidgefährdet. Sie alle brauchen Geduld und müssen den Mut finden, weiterzuleben
„Die Störung“ von Constantin Hatz: Mögen diese Erfahrungen Gehör finden
In „Die Störung“ setzt sich Regisseur Constantin Hatz mit dem traumatisierten Leben seines besten Freundes auseinander, der als Kind vor dem Jugoslawienkrieg nach Österreich fliehen musste
Was wäre gute Sterbehilfe?
Noch ist die Suizidassistenz in Deutschland nicht gesetzlich geregelt. Es droht eine menschenverachtende Praxis
ARD-Serie „Everyone is f*cking crazy“: Vier Patient:innen nach dem Tod ihrer Therapeutin
Nach dem Suizid ihrer Therapeutin trifft eine bunte Mischung fassungsloser Patient:innen aufeinander – doch der Versuch, das Geschehene zu verarbeiten, endet im Chaos. Dobrila Kontíc über eine Serie, die zu viel will und doch sehenswert ist
Bundestag entscheidet über Suizidhilfe: Der letzte Wille, den man bereut
Lange wurde die Debatte verschoben, dabei hatte das Bundesverfassungsgericht bereits 2020 geurteilt: Jeder Mensch hat das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Eine gesetzliche Regelung gibt es aber weiterhin nicht
Ewig lockt der Abgrund: True Crime ist zwar problematisch, aber enorm populär
Voyeurismus und Profitgier: Der Aufruhr um die Netflix-Serie über den Mörder Jeffrey Dahmer stellt das gesamte Genre „True Crime“ in Frage – zu recht?
Lisa-Maria Kellermayr: Wie Angst entsteht
Die Ärztin Lisa-Maria Kellermayr wurde von Kritikern der Corona-Maßnahmen monatelang massiv bedroht. Würde sie heute noch leben, wären ihre Hilferufe ernst genommen worden?
So viel Unrecht
„Winter Counts“ von David Heska Wanbli Weiden ist viel mehr als ein Krimi. Das Buch erzählt eindrücklich und humorvoll vom Alltag der Lakota in South Dakota
„Franzosen wollen Leader“
Corine Pelluchon findet, dass Emmanuel Macron Frankreich gut durch die Krise führt, wünscht sich aber mehr ökosoziale Modelle

„Nicht immer nur funktionieren müssen“
Susann Brückner und Caroline Kraft reden im Podcast „endlich“ über den Tod. Daraus entstand nun ein Buch über Trauer

Die Wut dreht sich im Kreis
Immer mehr Menschen haben einen „Hass“. Er ist diffus, aber nicht grundlos

Recht auf Ende
2020 sprach das Bundesverfassungsgericht jedem das Recht zu, über den eigenen Tod selbst zu bestimmen. Das ist begrüßenswert

Bis dass der Tod uns nicht scheidet
Ein Ehepaar verspricht sich, gemeinsam zu sterben. Sie wird dement, er erstickt sie. Sein Suizidversuch scheitert
Weniger Arbeit, mehr Familie
Der Lockdown wirke sich negativ auf psychische Gesundheit aus, heißt es häufig. In Japan allerdings ist die Suizidrate während der Pandemie massiv zurückgegangen

Der Griff zum Gift
Karlsruhe hat das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe gekippt. Die Entscheidung kann unsere Gesellschaft verändern
Die Politik ist am Zug
In ihrem Urteil zur Sterbehilfe stärken die Richter am Bundesverfassungsgericht das Persönlichkeitsrecht, mahnen aber auch sozialpolitische Maßnahmen an

Der Schmerz hört nie auf
Der Nordirlandkonflikt ist Geschichte, die Narben aber schmerzen bis heute. Und neue Gewalt liegt in der Luft
Verrückt sind die, die noch können
Sie sind ständiger Begleiter der modernen Welt. Wer nicht so kann, wie er soll, wird zurechtgebogen oder bleibt auf der Strecke. Ein Essay über psychische Gesundheit

Mehr Sand!
Patrizia Schlosser sucht die dritte Generation und rutscht auf zu viel Verständnis aus
Kein politischer Akt
1976 verbrannte sich der Pfarrer Oskar Brüsewitz öffentlich. Wer das Damalige kritisch betrachtet, muss Vorwürfe aushalten. Replik auf einen Deutschlandfunk-Beitrag
Himmel und Erde
Denkt unsere Kolumnistin an ihr Jahr 2018 zurück, kommt sie nicht daran vorbei, auch über den Tod nachzudenken

Leuchtender Schmerz
In Cloé Mehdis „Nichts ist verloren“ arbeitet ein Tod sich durch Zeiten und Menschen hindurch

Das sind keine Pakete
Menschen kommen zu uns und lassen sich nicht einfach wieder wegschicken. Damit sinnvoll umzugehen, hat in Deutschland eine lange Tradition