Utopie

„Die Klimawende ist nicht sozial genug“
Wie kann Wirtschaft ökologisch nachhaltig werden, ohne dabei Armut zu produzieren? Der Soziologe Klaus Dörre weiß es
Die Linkspartei muss sich für einen Weg entscheiden
Neben SPD und Grünen ist die Linkspartei mit ihren Themen bei der Bundestagswahl kaum durchgedrungen. Doch die Wahlniederlage war abzusehen – und hat historische Gründe. Worin diese liegen und wie es wieder bergauf gehen kann. Eine Analyse

Das Machbare
Ernst Paul Dörfler war schon zu DDR-Zeiten umweltbewegt. In „Aufs Land“ zieht er Resümee

Aber Jeff Bezos ist im All
Wie steht es um den großen Aufbruch, den Alexandria Ocasio-Cortez’ Green New Deal vor zwei Jahren versprach?

Dystopie voran
Das Ausmalen künftiger Katastrophen ist populärer als das Fantasieren von Lösungen

Jüdisch-Arabischer Safe Space
Neue Formen friedlichen, progressiven Zusammenlebens für Menschen des Nahen Ostens will das „Middle East Union-Festival“ ausloten – und zeigt: In Berlin ist dies Realität

„Kapitalismus verändert sich. Oder scheitert“
Das, was wir bisher unter Begriffen wie Geschichte oder Globalisierung verstanden haben, muss samt und sonders neu gedacht werden, meint der Historiker Dipesh Chakrabarty
„Das ist für viele eine Horrorvision“
Wahlkampf heißt bislang: den Lebenslauf von Annalena Baerbock zerlegen. Ist das noch Kritik? Oder schon Frauenhass? Jagoda Marinić und Elsa Koester machen sich ehrlich

Abenteuer Mensch
Der Philosoph Edgar Morin äußert sich anlässlich seines 100. Geburtstags zur Krise der Gegenwart

Die Quadratur der Wiese
Bezahlbar, mit Raum für eigene Wünsche und sozial: So will eine Genossenschaft in Berlin und Luckenwalde bauen
Was wäre, wenn?
Michal Hvorecky hat sich ein verrücktes Szenario ausgedacht. Den Ernst hat der Slowake in „Tahiti Utopia“ klug versteckt

Die Luft ist superfrisch
Der deutsche Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig entwirft eine ehrgeizige Utopie ohne Müll und mit freiem Internet
Niemand stirbt
Zoë Beck schrieb einen Thriller über eine „Gesundheitsdiktatur“. Wie stellt sich die Schriftstellerin ein Impfszenario vor?

Identität ohne Bindestrich
Lässt sich die Black-Lives-Matter-Bewegung aus den USA nahtlos auf Europa übertragen? Der Autor Johny Pitts hat Zweifel und entwickelt stattdessen sein eigenes Konzept

Neben mir
Wald, Baum, Wiese – auch in der DDR wurde die unzerstörbare Natur besungen. Später handelten die Songs von Menschen im kleinen Land
„Größere Meinungsfreiheit gab es noch nie“
AktivistInnen fordern Veränderung, das Establishment beklagt indes eine „Cancel Culture“. Was bedeuten die Auseinandersetzungen von heute für die Gesellschaft von morgen?

Russlanddeutsche Utopie
In der UdSSR verboten, ist „Wir selbst“ von Gerhard Sawatzky ein großer Gesellschaftsroman über die Wolgarepublik
Koexistierend
Der Philosoph Zhao Tingyang erklärt in „Alles unter dem Himmel“ die Theorie des Tianxia
Reite den Tiger
Wolfram Elsner räumt in „Das chinesische Jahrhundert“ mit Vorurteilen auf, die immer noch in vielen Köpfen verwurzelt sind

„Ich bin deutsch“
Burhan Qurbani sieht seine Filmadaption von „Berlin Alexanderplatz“ als Stinkefinger gegen Populismus

„Tschakka, endlich linkes Regieren!“
Die Thüringer Linke-Chefin Susanne Hennig-Wellsow hält in der pragmatischen Landespolitik Bodo Ramelows einen radikalen Kurs
Ideelle Revolution
Das Ende der DDR war auch ein Moment der Utopie: Anstelle von Kapitalismus und Planwirtschaft träumten die Menschen von „sozialistischer Marktwirtschaft“
Hausautoren
Dass unsere Autoren nicht nur für uns gern und lesenswert in die Tasten greifen, bewiesen sie in den letzten Monaten wieder mit einem Schwung neuer, toller Bücher

Fuck! Erzähl.
30 Jahre nach 1989 zeigt die Ostlinke Anna Stiede der Westlinken vieles neu: eine Revolution. Eine Identität. Und: offene Fenster