Völkerbundsmandat für Palästina
Historiker Tom Segev: „Ich wollte immer der Erzähler sein, nicht die Story“
Der israelische Historiker Tom Segev hat sich immer wieder kritisch mit der Mythenbildung seine Landes befasst. In seinem neuen Buch setzt er sich mit den Mythen der eigenen Familie auseinander – und erklärt, warum er sie schwerer begreift
Zionistenkongress: In Basel wurde vor 125 Jahren der „Judenstaat“ gegründet
Vor 125 Jahren formiert sich unter Theodor Herzl die nationaljüdische Bewegung für eine Heimstatt in Palästina
Bürokrat auf Abwegen: Mahmoud Abbas und seine Geschichtsklitterei
Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas relativiert den Holocaust schon seit 1982. Gestört daran hat sich lange aber niemand. Warum?

Eine paradoxe Gleichung
Amnesty International wirft Israel „Apartheid“ vor. Was die deutsche Debatte darüber zeigt

Boykott als Schranke
Die Autorin will ihr jüngstes Werk nicht ins Hebräische übersetzen lassen – aus Protest gegen die Besatzung Palästinas. Dient das der Sache? Nein, meint Velten Schäfer
Einsam verbunden
Linke Israelsolidarität ist eine ziemlich deutsche Besonderheit. Ist sie deswegen falsch? Zum schwierigen Verhältnis von Empathie und Identität

Erst Gefängnis, dann Exil
Israel entzieht einem palästinensischen Anwalt aus Jerusalem den Aufenthaltsstatus – und will ihn aus dem Land werfen

Israel für alle
Ist Zionismus der Gegner des Postkolonialismus? Franz B. Steiner fand das nicht
Raum für Skepsis und Hoffnung
Auf einer „Zwei-Staaten-Lösung“ für Israel und Palästina beharren? Wichtiger ist, dass der sich abzeichnende eine Staat jüdischen wie arabischen Interessen gerecht wird
Provokation statt Politik
Donald Trumps „Friedensplan“ macht einmal mehr deutlich, dass die Zwei-Staaten-Lösung längst keine realistische Option mehr ist. Wer sollte sie wie durchsetzen?
Von der Option zur Utopie
Lohnt es sich überhaupt noch, an der Zwei-Staaten-Lösung festzuhalten?
Shadi träumt von der Spree
Fragt man in Ramallah nach dem Verhältnis von Normalität und Besatzung, werden die Blicke leer und müde
Wir Habsburger
Er war Österreicher, sprach Tschechisch und Deutsch, lernte fleißig Hebräisch und schwärmte auf Jiddisch. Ist Kafka der Erzähler für die EU von heute?

Pepsi fürs Gelobte Land
Wird Ramallah zur Boomtown? Firmen aus dem Ausland investieren, eine neue Generation setzt auf Start-ups im Internet
Jenseits der Diplomatie
Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner scheint der Auffassung zu sein, er könne den gesamten Nahen Osten neu gestalten – mit möglicherweise verheerenden Folgen

Die Besucher
Spießiger linker Schmalz? Eine Anthologie versammelt Berichte internationaler Autoren aus Palästina

Im Protest
Der Shoah-Überlebende Reuven Moskovitz kämpfte gegen Israels Siedlungspolitik. Auch in Berlin
Im Chaos der Selbstzerfleischung
Eine dritte Intifada in der Westbank würde die Lage im Nahen Osten zusätzlich verschärfen
Weiter im Text
Faten El-Dabbas hat keine Lust, die Vorzeigemuslimin zu geben. Als Poetryslammerin geht sie mit der deutschen Gesellschaft hart ins Gericht
Herausforderer Abbas
Ein „Krieg der Diplomatie“ ist ausgebrochen, seit die Palästinenser entschlossen sind, dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) beizutreten

Retten wir die Welt!
hat Avaaz gegründet, eine Community für Online-Kampagnen mit 31 Millionen Mitgliedern. Weltweit wollen sie Politik beeinflussen. Der Aktivismus der Zukunft?
Linien aus der Vergangenheit
In dem kleinen Land ist eine vitale Comicszene entstanden – mit vielen Frauen. Eine von ihnen ist Rutu Modan
Die Siedler von Palästina
Bei Ramallah entsteht gerade eine Stadt für 40.000 Menschen. Das Projekt gilt als Symbol eines souveränen Palästina

Grammatik des Friedens
Wie sich ein neuer Dialog zwischen Israel und Palästina gestalten sollte, untersucht der Aufsatzband „Zu beiden Seiten der Mauer“