Wladimir Iljitsch Lenin
Georgien wird 1921 unabhängig und kann sich der Sowjetunion nicht entziehen
Lenin hat um mehr Vorsicht gebeten und größere Rücksicht verlangt gegenüber den nationalen Interessen der Kaukasusrepublik. Doch die georgischen Kommunisten um Stalin und Grigori Ordschonikidse wollen es anders
Eduard Bernstein: Erzrevisionist oder Vordenker einer modernen Sozialdemokratie?
Ein wissenschaftlicher Marxismus und Zusammenarbeit mit dem Bürgertum: Eduard Bernstein ist bis heute eine umstrittene Figur in der Linken. Eine neue Biografie will ihm gerecht werden
Ken Merten über Befreiungskampf in Kurdistan: Ein Dresdner in Rojava
Naiv und verliebt in den Befreiungskampf in Kurdistan – Ken Mertens Debütroman „Ich glaube jetzt, dass das die Lösung ist“ klingt wie cooler Rap und unterläuft jeden Heroismus
Bergkarabach: Das Ende eines Konfliktmanagement-Modells im postsowjetischen Raum
Nach dem Fall der armenischen Enklave Bergkarabach an Aserbaidschan stellt sich die Frage nach dem künftigen Status von Südossetien, Abchasien oder Transnistrien, deren De-Facto-Unabhängigkeit von Russland garantiert wird
Frank Kuhne über Immanuel Kant und Karl Marx: Für einen demokratischen Kommunismus
Was wäre ein „Verein freier Menschen“, wie Karl Marx ihn in seinem Hauptwerk fordert? Kann ausgerechnet Immanuel Kant die Frage beantworten?
Moskau 1926: Der Schriftsteller Boris Pilnjak erzählt vom jähen Tod eines Helden
Die „Geschichte vom nichtausgelöschten Mond“ erregt in der Sowjetunion nicht nur die Gemüter, sondern die politischen Geister. Bezüge zum überraschenden Tod des Volkskommisars Michail Frunse sind allzu offensichtlich
Janine Wissler und Omid Nouripour bei ARD und ZDF: Wenig Vertrauen in Demokratie
In der parlamentarischen Sommerpause zeigen ARD und ZDF jeden Sonntag Interviews mit den Parteivorsitzenden. Besonders tiefgründig sind die Gespräche nicht. Trotzdem sind die Sendungen sehenswert
Von Adorno bis Zehn-Finger-System: Alles über die Volkshochschule
Russisch, Yoga oder Tippen: An Volkshochschulen kann jeder alles lernen, uralte Praktiken wie Steno kommen gerade wieder in Mode. Adorno strebte die Mündigkeit des Volkes an, Lenin wird ein falsches Zitat angehängt. Unser Lexikon
Russische Kultur: Sollte sich das Gorki-Theater umbennen?
Seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wird auch über die Sichtbarkeit der russischen Kultur gestritten. Soll man sie nicht weiter zeigen? Und: Wie weit soll die Solidarität mit den Angegriffenen gehen?
„Und jetzt?“ von René Pollesch zur Krise der Volksbühne: Mehr Lenin wagen
Die Volksbühne in Berlin kommt nicht aus der Krise. In „Und jetzt?“ widmet sich René Pollesch nun der Geschichte des Hauses. Ist das der lang ersehnte Befreiungsschlag?

Linke Sozialdemokraten und Kommunisten regieren gemeinsam in Sachsen und Thüringen
Einheitsfront 1922/23: Für wenige Monate sitzen KPD und SPD in Dresden und Weimar an einem Kabinettstisch. Dann werden sie durch die Reichswehr gestürzt
Wladimir Putins bisher schroffste Kampfansage an den Westen
Das Fazit des russischen Präsidenten Wladimir Putin bei seiner emotionalen Rede am 30. September lautet: „Sie wollen uns nicht als freie Gesellschaft sehen, sondern als eine Menge seelenloser Sklaven“
Alexandra Kollontai: Als die Sowjetunion vor 100 Jahren das Patriarchat kurz abschaffte
In einem Erzählband bricht die Bolschewikin Alexandra Kollontai 1924 mit der Illusion, dass Emanzipation mehr Liebesglück garantiert
Schon die Russische Sowjetrepublik hatte stets das letzte Wort
Wer den Ukraine-Konflikt verstehen will, sollte die Geschichte des 20. Jahrhunderts kennen
Unter aufrechten Leninisten
Die Kommunistische Partei verwahrt sich dagegen, dass die Politik mit der aktiven Sterbehilfe den Tod als eine Option anbietet. Warum? Zu Besuch in der Parteizentrale

Geschichtsstunde mit Putin
Ein Artikel des Präsidenten über die sowjetische Vergangenheit der Ukraine stößt in Kiew auf Kritik
Welche Rettungspolitik, für wen?
Nicht das Steigen der Staatsausgaben, sondern deren Verteilung lässt erkennen, dass der Neoliberalismus noch lange nicht am Ende ist

Apologeten des Westens
Marxismus müsste antikolonialer und weniger eurozentristisch sein, schrieb Domenico Losurdo
Die Arbeiterklasse lernt
Rosa Luxemburg hatte recht. Auch wenn ihre Gegner noch Jahrzehnte später versuchen, sie zu widerlegen
1921: Schwarz-rote Jahre
Kurz vor Mussolinis Machtübernahme gründet sich die Kommunistische Partei Italiens, geführt von Amadeo Bordiga, der in Moskau mit Lenin diskutiert und Stalin ablehnt
Ruhrpottrevoluzzer
Die Welt schaut nach Gelsenkirchen, seit dort ein Lenin aufgestellt wurde. Unser Autor hat sich für einen Tag zu ihm gesellt

Roh, naiv, deutlich
In der UdSSR diente die Mosaikkunst zur Selbstdarstellung. Und heute? Ein Bildband zeigt mehr als den Exotismus ihres Verfalls

Auferstanden aus Ruinen Postsowjet-Drama
Mit ihren Wolkenkratzern, Alleen und Moscheen ist die Stadt Grosny kaum wiederzuerkennen
Einsamer Posten
Arshak Makichyan las eine Rede von Greta Thunberg und fragte sich, warum in Russland niemand für die Umwelt eintritt. Seitdem demonstriert er freitags in Moskau. Alleine